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Autofrei bis Krieg vorbei – Fraktion ÖDP/München-Liste fordert autofreien Sonntag für Frieden in der Ukraine.

Die Fraktion ÖDP/München-Liste fordert die Münchner Bevölkerung auf, aus Solidarität mit der Ukraine und Münchens Partnerstadt Kiew sonntags das Auto stehen zu lassen. Dadurch würde der Ölverbrauch – und damit die Einnahmen Russlands – sinken. Der Oberbürgermeister soll beim Städtetag und anderen Kommunalverbänden dafür werben, dass andere deutsche und europäische Städte gleichartige Appelle an ihre Bevölkerung richten.

München, Deutschland und Europa senden seit Tagen Zeichen der Solidarität an unsere Freunde in der Ukraine. Millionen Menschen weltweit setzen sich für Frieden, Freiheit und Demokratie ein und fordern einen sofortigen Stopp des Kriegs. Doch neben den Solidaritätsbekundungen können wir alle wirksam werden.

Laut Greenpeace stammen 42% der deutschen Mineralölimporte aus Russland. Ein autofreier Sonntag ist bei hoher Beteiligung ein konkreter Beitrag zu geringeren Mineralölimporten und damit zu weniger Einnahmen für die Kriegskassen Russlands, aber auch anderer in fremden Staaten kriegführender Mächte, wie z.B. Saudi-Arabien und Iran, die seit Jahren im Jemen einen blutigen Bürgerkrieg unterstützen.

Tobias Ruff, Fraktionsvorsitzender: „Ich bin zutiefst bewegt von den weltweiten Friedenskundgebungen und Solidaritätsbekundungen für die ukrainische Bevölkerung. Auch die russische Bevölkerung wendet sich gegen den Krieg Putins und riskiert damit schlimmste Konsequenzen. Wir können alle dazu beitragen, die Kriegskasse Putins zu leeren, in dem wir wann immer möglich auf das Auto verzichten und so die Ölimporte reduzieren. Wenn wir alle beim autofreien Sonntag für Frieden in der Ukraine teilnehmen würden, könnten wir die Feinde der Demokratie empfindlich treffen.“

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