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Bahn-Unglück in Schäftlarn: ÖDP/München-Liste fordert mehr Sicherheit!

Die Fraktion ÖDP/München-Liste fordert erneut, dass alle eingleisigen Bahnstrecken schnellstmöglich zweigleisig ausgebaut werden und dass die Signaltechnik auf den neuesten Stand gebracht wird. Nur so können Kollisionen von Zügen künftig verhindert werden.

Am Montagnachmittag kam es im S-Bahngebiet München zu einem schweren Unfall im Berufsverkehr: In Schäftlarn sind auf einer eingleisigen Strecke zwei S-Bahnen zusammengestoßen. Ein 24 Jahre alter Fahrgast starb, viele weitere Menschen wurden verletzt. Schon im August vergangenen Jahres kam es in der Nähe der heutigen Unfallstelle zu einem gefährlichen Zwischenfall, der nur durch das schnelle Eingreifen der Lokführer glimpflich ausging. Zwei S-Bahnen waren etwa vier Kilometer entfernt bei Icking, der nächsten Haltestelle, auf der eingleisigen Strecke aufeinander zugefahren und kamen dank der Bremsmanöver rund 150 Meter entfernt voneinander zum Stehen.[1]

„Wir alle sind betroffen und schockiert über das schreckliche S-Bahnunglück in Schäftlarn und sprechen den Angehörigen und Verletzten unser tiefes Mitgefühl aus. Doch bei dieser Betroffenheit darf es nicht bleiben: Es reicht nicht aus, dass die bayerische Verkehrsministerin und der Ministerpräsident Katastrophen-Tourismus betreiben und ihre Trauer bekunden. Schließlich sind die Risiken der eingleisigen Strecken schon lange bekannt und trotzdem wurde nichts unternommen, um furchtbare Unfälle zu vermeiden. Die politisch Verantwortlichen auf Landesebene müssen endlich den Bahnausbau so vorantreiben, dass keine Züge mehr auf eingleisigen Strecken fahren dürfen. Zusätzlich brauchen wir endlich die Mittel für einen zeitgemäßen Ausbau der Signaltechnik.“


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