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Desolater Solarausbau? Fraktion ÖDP/München-Liste beleuchtet PV-Ausbau bei städtischen Wohnungsgesellschaften

Ambitioniert waren die Ziele, die sich der Stadtrat im Sommer 2020 gesetzt hat: Pro Jahr sollten die städtischen Wohnungsgesellschaften GEWOFAG und GWG und die Stadtwerke 10% der Dächer der Bestandsgebäude mit Photovoltaik-Anlagen mit Bürgerbeteiligung[1] nachrüsten. Doch die Umsetzung dieses Beschlusses ist ungenügend bis nicht vorhanden.

 

Daher fordert die Fraktion ÖDP/München-Liste mit einer Anfrage Aufklärung: 2020 und 2021 soll nämlich nicht eine einzige PV-Anlage mit Bürgerbeteiligung realisiert worden sein.

 

Der Stadtrat wurde, entgegen des Beschlusses, nicht über die Ergebnisse des Umsetzungsplan informiert. Ist es den Verantwortlichen etwa peinlich, dass Stadtratsbeschlüsse ignoriert und Solarausbau-Ziele verschlafen wurden?

Nicola Holtmann, umweltpolitische Sprecherin: „Ich finde es sehr gut, dass sich die große Stadtratsmehrheit für den Ausbau von klimaneutraler Solarenergie ausspricht. Umso frustrierender ist es daher, dass trotzdem nichts vorangeht. München verharrt beim ‚Wattbewerb‘[2] auf dem allerletzten Platz. Wie sich herausgestellt hat, haben auch die städtischen Wohnungsgesellschaften und die Stadtwerke München Anteil an diesem desaströsen Abschneiden. Wir müssen endlich das Umsetzungsdefizit angehen, anstatt uns auf einzelne Leuchtturmprojekte zu fokussieren, deren Realisierung nicht in unserer Hand liegt (s.h. Hauptbahnhof).“

 

[1] z.B. Mieterstrom, Sonnenbausteine etc.

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