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München kommt voran – „Radschnellwege sind das Rückgrat der Verkehrswende“

PM 18: München kommt voran – „Radschnellwege sind das Rückgrat der Verkehrswende“

Die mobilitätspolitische Sprecherin der ÖDP/München-Liste Sonja Haider setzt sich im heutigen Mobilitätsausschuss dafür ein, dass die Radschnellwege ins Umland prioritär und viel schneller umgesetzt werden sollen. Auf breiten und bevorrechtigten Radschnellwegen können auch Pendler:innen für die Fahrt mit dem Fahrrad gewonnen werden.

50 Milliarden sollte der Verkehrswende-Traum des Oberbürgermeisters im letzten Kommunalwahlkampf kosten.[1] Realistischer, günstiger und vor allem schneller würde die Verkehrswende klappen, wenn konsequenter auf Radschnellwegverbindungen gesetzt würde. Für 100 Mio € (= 4 Jahre Nahmobilitätspauschale der Stadt) könnte man die 5 Routen mit insgesamt 54,8 km sicher und komfortabel ausbauen. Dafür bekäme man gerade einmal 100 Meter einer neuen U-Bahnstrecke.

 

Und grundsätzlich spricht sich die Mehrheit des Stadtrats ja auch für den Bau von Radschnellwegen aus. Sonja Haider drängt nun aber auf eine schnelle Festlegung der Verläufe und eine Beschleunigung der Planung für alle 5 Routen. Diese und weitere 7 Radschnellwege aus der ersten Untersuchung bilden das Rückgrat des Radwegenetzes in München und können München in der Realisierung der Verkehrswende enorm nach vorne bringen.

Sonja Haider, Mobilitätspolitische Sprecherin: „Leider baut der bloße politische „Wille“ keine Radwege. Grün/Rot verkünsteln sich mit detaillierten Untersuchungen etwa des McGraw-Grabens oder verschiedenster Tunnelplanungen, anstatt einen Spaten in die Hand zu nehmen und endlich die Radschnellwege und die Maßnahmen des Radentscheids umzusetzen. Der Stadtspitze fehlen die Durchsetzungskraft und die richtigen Prioritäten, stattdessen begnügt sie sich damit, schöne Visualisierungen zu posten. Die Verkehrswende funktioniert aber nur, wenn die schönen Bilder auch mal Realität werden.“

 


[1] Vgl. Medienberichterstattung 30.01.2020

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