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Preissschock für E-Autofahrer:innen – SWM erhöhen Preise drastisch

Die Stadtwerke München (SWM) haben ihre alle Nutzer:innen ihrer E-Ladesäulen in München angeschrieben und ihre Verträge ohne Vorwarnung zum 1.4. einseitig gekündigt. E-Autofahrer:innen sollen einen neuen Vertrag unterzeichnen, der massive Preissteigerungen von teils über 80% vorsieht. Die Fraktion ÖDP/München-Liste fordert die SWM auf, von der Preiserhöhung abzusehen, da E-Autos abgas- und emissionsfrei zu besserer Luft in München beitragen.

Die Landeshauptstadt München ist eine von fünf Städten in Deutschland, die noch immer die Luftschadstoffgrenzwerte der geltenden EU-Gesetzgebung überschreitet. Um innerhalb der Grenzen zu bleiben und das „Sauba-sog-i“ Ziel von 80% abgasfreiem Verkehr in der Stadt bis 2025 zu erreichen, hat die Stadt Förderprogramme für E-Mobilität aufgelegt und bereits mit viel Geld Ladestationen und andere Projekte gefördert, darunter auch mit MillionenbeträgenPlanung, Bau und Betrieb der Ladeinfrastruktur der SWM.

 

Tobias Ruff, Fraktionsvorsitzender ÖDP/München-Liste: „Die SWM haben in München mit ihren 1200 Ladesäulen im öffentlichen Raum praktisch ein Monopol aufgebaut. Die E-Autofahrer:innen sollen jetzt bis zu 80% mehr zahlen müssen, um ihren Beitrag zu den Umweltzielen der Stadt leisten zu können. Ich halte es für kontraproduktiv, sprunghafte Preissteigerungen durchzusetzen, anstatt weiter Anreize für den Umstieg vom Verbrenner zu schaffen.“

 

Preissteigerungen auf einen Blick:

  • Laden an AC-Ladepunkten (Normalladen): 0,49 €/kWh statt bisher 0,38 €/kWh
  • Laden an DC-Ladepunkten (Schnelladen): 0,69 €/kWh statt bisher 0,28 €/kWh
  • Ladekarte: 11,90 € statt 5 €

 

Ein E-Kleinwagen musste für eine „Tankladung“ mit einer Reichweite von ca. 300 Kilometer bisher für 25 Euro vollgeladen werden. Ab April müssen die Fahrer:innen rund 32 Euro (Normalladen) oder sogar 45,45 Euro (Schnellladen) blechen.

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