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            <title>ÖDP ÖDP München: Aktuelle Pressemitteilungen</title>
            <link>https://stadtpolitik.oedp-muenchen.de</link>
            <description>Unsere aktuellen Pressemitteilungen</description>
            <language>de-de</language>
            <copyright>ÖDP</copyright>
            <pubDate>Wed, 20 May 2026 06:41:33 +0200</pubDate>
            <lastBuildDate>Wed, 20 May 2026 06:41:33 +0200</lastBuildDate>
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                        <guid isPermaLink="false">news-123211</guid>
                        <pubDate>Mon, 02 Mar 2026 11:39:08 +0100</pubDate>
                        <title>Kurswechsel in der Prostitutionspolitik: Schutz, Ausstieg, klare Grenzen</title>
                        <link>https://stadtpolitik.oedp-muenchen.de/aktuelles/pressemitteilungen/nachrichtendetails/news/kurswechsel-in-der-prostitutionspolitik-schutz-aus</link>
                        <description></description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="Flietext"><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:13pt"><span style="font-family:"Arial",sans-serif">Mit drei Anträgen im Münchner Stadtrat fordert die ÖDP im Münchner Rathaus einen grundlegenden Kurswechsel im Umgang mit Prostitution in der Landeshauptstadt München. Im Mittelpunkt stehen der konsequente Schutz der betroffenen Frauen, der Ausbau wirksamer Ausstiegsprogramme für Prostituierte sowie die Ausweitung des Sperrbezirks in München.</span></span></span></p>
<p class="Flietext"><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:13pt"><span style="font-family:"Arial",sans-serif">1. Ausstiegsprogramme für Prostituierte in München massiv stärken</span></span></span></p>
<p class="Flietext"><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:13pt"><span style="font-family:"Arial",sans-serif">In ihrem Antrag „Ausstiegsprogramme für Prostituierte stärken“ fordert die Fraktion ÖDP/ML den gezielten Ausbau von Beratungs- und Unterstützungsangeboten. Dazu zählen:</span></span></span></p>
<ul> 	<li class="Flietext" style="margin-left:8px"><span style="font-size:11pt"><span style="tab-stops:list 36.0pt"><span style="line-height:13pt"><span style="font-family:"Arial",sans-serif">Mehr geschützte Unterbringungsmöglichkeiten</span></span></span></span></li> 	<li class="Flietext" style="margin-left:8px"><span style="font-size:11pt"><span style="tab-stops:list 36.0pt"><span style="line-height:13pt"><span style="font-family:"Arial",sans-serif">Niedrigschwellige psychologische und medizinische Hilfen</span></span></span></span></li> 	<li class="Flietext" style="margin-left:8px"><span style="font-size:11pt"><span style="tab-stops:list 36.0pt"><span style="line-height:13pt"><span style="font-family:"Arial",sans-serif">Intensivere Förderung beruflicher Perspektiven</span></span></span></span></li> 	<li class="Flietext" style="margin-left:8px"><span style="font-size:11pt"><span style="tab-stops:list 36.0pt"><span style="line-height:13pt"><span style="font-family:"Arial",sans-serif">Maßnahmen zur sozialen Reintegration</span></span></span></span></li> 	<li class="Flietext" style="margin-left:8px"><span style="font-size:11pt"><span style="tab-stops:list 36.0pt"><span style="line-height:13pt"><span style="font-family:"Arial",sans-serif">Spezialisierte Hilfen für Opfer von Menschenhandel und Gewalt</span></span></span></span></li> </ul>
<p class="Flietext"><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:13pt"><span style="font-family:"Arial",sans-serif">Ein Ausstieg aus der Prostitution gelingt in der Realität nur selten ohne umfassende Unterstützung. Viele betroffene Frauen leiden unter massiver Abhängigkeit, Gewalt sowie dem Einfluss krimineller Strukturen. Der derzeitige Zustand, wonach ein Ausstieg häufig erst nach einem physischen und psychischen Zusammenbruch möglich ist, sei unhaltbar.</span></span></span></p>
<p class="Flietext"><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:13pt"><span style="font-family:"Arial",sans-serif">2. Sperrbezirk in München ausweiten</span></span></span></p>
<p class="Flietext"><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:13pt"><span style="font-family:"Arial",sans-serif">Mit einem weiteren Antrag fordert die Fraktion die Ausweitung des Münchner Sperrbezirks. Insbesondere sollen Stadtteile einbezogen werden, in denen sich die Prostitution zunehmend in den öffentlichen Raum verlagert hat und in denen Bürgerversammlungen entsprechende Forderungen beschlossen haben.</span></span></span></p>
<p class="Flietext"><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:13pt"><span style="font-family:"Arial",sans-serif">Prostitution steht häufig im Zusammenhang mit Menschenhandel, organisierter Kriminalität, Gewalt und Armut. Gerade die Straßenprostitution ist oftmals mit besonders gefährlichen und entwürdigenden Bedingungen verbunden. Nach Auffassung der ÖDP würden daher auch die betroffenen Frauen von einem erweiterten Sperrbezirk profitieren.</span></span></span></p>
<p class="Flietext"><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:13pt"><span style="font-family:"Arial",sans-serif">3. Opferschutz statt Kriminalisierung der Frauen</span></span></span></p>
<p class="Flietext"><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:13pt"><span style="font-family:"Arial",sans-serif">Ein dritter Antrag setzt auf eine stärkere Opferschutz-Orientierung. Bei Verstößen gegen den Sperrbezirk soll künftig nicht vorrangig gegen die Prostituierten vorgegangen werden, sondern konsequenter gegen die Freier.</span></span></span></p>
<p class="Flietext"><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:13pt"><span style="font-family:"Arial",sans-serif">Ermessensspielräume sollen stärker opferschutzorientiert genutzt werden. Freier sollen konsequenter belangt und betroffene Frauen systematisch in Schutz- und Ausstiegsprogramme vermittelt werden.</span></span></span></p>
<p class="Flietext"><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:13pt"><span style="font-family:"Arial",sans-serif">Tobias Ruff, Fraktionsvorsitzender der ÖDP und OB-Kandidat, erklärt: "Tag für Tag werden Prostituierte in München ausgebeutet, bedroht und entwürdigt. Und trotzdem erklären manche Parteien ein System der Gewalt und Abhängigkeit zynisch zum ‚Empowerment‘. Das ist Realitätsverweigerung. Die Wahrheit ist: Die allermeisten Frauen gehen nicht freiwillig in die Prostitution. Viele stehen unter massivem Druck und sind Opfer von Menschenhandel, Erpressung oder existenzieller Not. Hilfe kommt oft viel zu spät. Der Ausstieg gelingt bei vielen erst nach einem vollständigen körperlichen und seelischen Zusammenbruch. Während Frauen kriminalisiert werden, bleiben Freier meist unbehelligt. Diese Schieflage dürfen wir nicht länger hinnehmen. Wir brauchen einen klaren Kurswechsel in München. Sexuelle Ausbeutung darf nicht relativiert oder beschönigt werden. Diese Frauen brauchen Schutz, Würde und echte, erreichbare Auswege.“</span></span></span></p>
<p class="Flietext"> </p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                    <item>
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                        <pubDate>Mon, 02 Mar 2026 11:34:05 +0100</pubDate>
                        <title>Kultur schützen statt Luxustürme durchdrücken – 50-Millionen-Forderung gegen BACKSTAGE ist inakzeptabel</title>
                        <link>https://stadtpolitik.oedp-muenchen.de/aktuelles/pressemitteilungen/nachrichtendetails/news/kultur-schuetzen-statt-luxustuerme-durchdruecken-5</link>
                        <description></description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size:11pt"><span style="font-family:"Arial",sans-serif"><b><span style="font-size:12.0pt">München verliert immer mehr von dem, was diese Stadt lebendig macht: Freiräume, Subkultur, Orte für junge Menschen und gute Livemusik. Jetzt steht ausgerechnet das BACKSTAGE unter massivem Druck, weil nebenan Luxustürme entstehen sollen. Für die ÖDP im Münchner Rathaus ist klar: Sollte die Büschlgruppe wirklich 50 Millionen vom Backstage fordern, wäre das ein kulturpolitischer Skandal erster Güte. In einer Anfrage fordert die ÖDP nun Aufklärung.</span></b></span></span></p>
<p><span style="font-size:11pt"><span style="font-family:"Arial",sans-serif"><span style="font-size:12.0pt">Das BACKSTAGE ist seit Jahrzehnten ein unverzichtbarer Bestandteil der Münchner Kulturlandschaft. Es steht für Jugendkultur, Subkultur, Livemusik, bezahlbare Proberäume, soziale Initiativen und kulturelle Vielfalt jenseits von Hochglanz und Luxussegment. Es ist kein Spekulationsobjekt, sondern ein lebendiger Ort der Stadtgesellschaft.</span></span></span></p>
<p><span style="font-size:11pt"><span style="font-family:"Arial",sans-serif"><span style="font-size:12.0pt">Berichten zufolge fordert die Büschl-Gruppe 50 Millionen Euro für Dienstbarkeiten und den Schallschutz für die geplanten Hochhäuser vom BACKSTAGE. Sollte das zutreffen, wäre das ein ungeheurer Vorgang. Ein seit Jahrzehnten bestehendes Kulturzentrum soll dafür geradestehen, dass ein Investor hochpreisige Wohnungen direkt daneben bauen will. Nicht der Neubau passt sich an die gewachsene Umgebung an: Weichen oder zahlen soll die Kultur.</span></span></span></p>
<p><span style="font-size:11pt"><span style="font-family:"Arial",sans-serif"><span style="font-size:12.0pt">Wir haben den Oberbürgermeister deshalb mit einer Anfrage konfrontiert. Wir wollen wissen:</span></span></span></p>
<ul> 	<li style="margin-bottom:8px"><span style="font-size:11pt"><span style="tab-stops:list 36.0pt"><span style="font-family:"Arial",sans-serif"><span style="font-size:12.0pt">Stimmt die 50-Millionen-Forderung – und wie bewertet die Stadt das?</span></span></span></span></li> 	<li style="margin-bottom:8px"><span style="font-size:11pt"><span style="tab-stops:list 36.0pt"><span style="font-family:"Arial",sans-serif"><span style="font-size:12.0pt">Wer müsste für zusätzlichen Schallschutz zahlen?</span></span></span></span></li> 	<li style="margin-bottom:8px"><span style="font-size:11pt"><span style="tab-stops:list 36.0pt"><span style="font-family:"Arial",sans-serif"><span style="font-size:12.0pt">Welche Gutachten liegen vor?</span></span></span></span></li> 	<li style="margin-bottom:8px"><span style="font-size:11pt"><span style="tab-stops:list 36.0pt"><span style="font-family:"Arial",sans-serif"><span style="font-size:12.0pt">Wie soll der Betrieb des BACKSTAGE während einer jahrelangen Bauphase gesichert werden?</span></span></span></span></li> 	<li style="margin-bottom:8px"><span style="font-size:11pt"><span style="tab-stops:list 36.0pt"><span style="font-family:"Arial",sans-serif"><span style="font-size:12.0pt">Und was ist der Stadt dieses Kulturzentrum eigentlich wert?</span></span></span></span></li> </ul>

<p><span style="font-size:11pt"><span style="font-family:"Arial",sans-serif"><b><span style="font-size:12.0pt">Tobias Ruff, Fraktionsvorsitzender der ÖDP, OB-Kandidat:</span></b></span></span></p>
<p><span style="font-size:11pt"><span style="font-family:"Arial",sans-serif"><span style="font-size:12.0pt">„Das BACKSTAGE ist kein Störfaktor, sondern ein Herzstück der Münchner Kulturszene und für viele ein zweites Wohnzimmer. Wer hier mit Millionenforderungen Druck aufbaut, stellt Profitinteressen über das Gemeinwohl. Wir werden nicht zulassen, dass gewachsene Kulturorte dem Hochhaus-Luxus geopfert werden. Wenn München noch eine vielfältige, lebendige Stadt bleiben will, dann muss klar sein: Unsere Kulturszene muss geschützt werden und darf nicht für Profitgeier geopfert werden.“</span></span></span></p>]]></content:encoded>
                        
                        
                    </item>
                
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                        <pubDate>Thu, 26 Feb 2026 11:37:00 +0100</pubDate>
                        <title>OB im Aufsichtsrat des FC Bayern: Private Nebentätigkeit oder politischer Interessenkonflikt?</title>
                        <link>https://stadtpolitik.oedp-muenchen.de/aktuelles/pressemitteilungen/nachrichtendetails/news/ob-im-aufsichtsrat-des-fc-bayern-private-nebentaet</link>
                        <description></description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size:11pt"><span style="font-family:"Arial",sans-serif"><b><span style="font-size:12.0pt">Oberbürgermeister Dieter Reiter hat den Vorsitz des Verwaltungsbeirats des FC Bayern München übernommen und ist damit zugleich Mitglied des Aufsichtsrats des milliardenschweren Vereins. Er bezeichnet dieses Mandat als „private“ Tätigkeit. Die ÖDP im Münchner Rathaus bezweifelt diese Darstellung und sieht die Gefahr eines Interessenkonflikts. Sie hat daher eine umfassende Anfrage an den Oberbürgermeister eingebracht und möchte Informationen über die rechtliche Prüfung der Mandate, die Anzeige- und Genehmigungspflichten, organisatorische Abläufe über das OB-Büro sowie die Höhe einer möglichen Aufwandsentschädigung.</span></b></span></span></p>
<p><span style="font-size:11pt"><span style="font-family:"Arial",sans-serif"><span style="font-size:12.0pt">Wie öffentlich bekannt wurde, hat Oberbürgermeister Dieter Reiter den Vorsitz des Verwaltungsbeirats des FC Bayern München übernommen und ist damit zugleich Mitglied des Aufsichtsrats des milliardenschweren Wirtschaftsunternehmens. Auf Kritik angesprochen erklärte der Oberbürgermeister, er übe diese Mandate als „Privatperson“ aus.</span></span></span></p>
<p><span style="font-size:11pt"><span style="font-family:"Arial",sans-serif"><span style="font-size:12.0pt">Diese Einordnung wirft grundlegende Fragen auf. Der FC Bayern ist ein weltweit agierender Konzern mit erheblicher wirtschaftlicher Bedeutung und vielfältigen Schnittstellen zur Stadt München, etwa beim Thema Verkehr, Sicherheit, Infrastruktur oder Großveranstaltungen. Die Nähe zwischen Stadtspitze und Vereinsführung ist offenkundig.</span></span></span></p>
<p><span style="font-size:11pt"><span style="font-family:"Arial",sans-serif"><span style="font-size:12.0pt">Die Behauptung, es handle sich um eine rein private Tätigkeit, erscheint lebensfremd. Ein derartiges Mandat wäre kaum einem beliebigen Bürger ohne politisches Amt angeboten worden. Die öffentliche Autorität, das Netzwerk und die Stellung des Oberbürgermeisters dürften vielmehr entscheidend gewesen sein.</span></span></span></p>
<p><span style="font-size:11pt"><span style="font-family:"Arial",sans-serif"><span style="font-size:12.0pt">Gleichzeitig unterliegen Beschäftigte der Stadt bei Nebenbeschäftigungen strengen Transparenz- und Anzeigevorschriften. Selbst ehrenamtliche Tätigkeiten müssen angezeigt und mögliche Interessenkonflikte sorgfältig geprüft werden. Umso mehr gilt dies für den obersten Repräsentanten der Landeshauptstadt.</span></span></span></p>
<p><span style="font-size:11pt"><span style="font-family:"Arial",sans-serif"><b><span style="font-size:12.0pt">Tobias Ruff, Fraktionsvorsitzender, OB-Kandidat:</span></b></span></span></p>
<p><span style="font-size:11pt"><span style="font-family:"Arial",sans-serif"><span style="font-size:12.0pt">„Wenn der Oberbürgermeister einer Millionenstadt eine Spitzenfunktion bei einem wirtschaftlich mächtigen Akteur vor Ort übernimmt, dann ist das kein privates Hobby. Es geht nicht um Fußball und Fanherz. Es geht um politische Integrität und um die Glaubwürdigkeit unseres Rathauses. Für städtische Mitarbeiter gelten strenge Regeln. Diese müssen doch bitte schön erst recht für den Oberbürgermeister gelten. Transparenz ist keine Kür, sondern Pflicht. Die Münchnerinnen und Münchner haben ein Recht darauf zu erfahren, wie eng Amt und wirtschaftliche Interessen hier tatsächlich miteinander verknüpft sind.“</span></span></span></p>]]></content:encoded>
                        
                        
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