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            <title>ÖDP ÖDP München: Aktuelle Pressemitteilungen</title>
            <link>https://stadtpolitik.oedp-muenchen.de</link>
            <description>Unsere aktuellen Pressemitteilungen</description>
            <language>de-de</language>
            <copyright>ÖDP</copyright>
            <pubDate>Sat, 15 Aug 2026 21:57:48 +0200</pubDate>
            <lastBuildDate>Sat, 15 Aug 2026 21:57:48 +0200</lastBuildDate>
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                        <pubDate>Mon, 20 Jul 2026 10:31:54 +0200</pubDate>
                        <title>Finger weg von sicheren Radwegen! ÖDP kritisiert Umwidmung auf der Lindwurmstraße scharf</title>
                        <link>https://stadtpolitik.oedp-muenchen.de/aktuelles/pressemitteilungen/nachrichtendetails/news/finger-weg-von-sicheren-radwegen</link>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size:11pt"><span style="font-family:"Arial",sans-serif"><b><span style="font-size:12.0pt">Ausgerechnet unter einem grünen Oberbürgermeister wird moderne Radinfrastruktur zurückgebaut. Die ÖDP fordert eine sichere, gut ausgeschilderte Alternativroute statt einer Rückkehr auf den alten, teils bröckelnden Radweg. Da es auch künftig immer wieder Baustellen geben wird, sollen die Aktiven des Radentscheids konsultiert werden, um negative Auswirkungen auf den Radverkehr so gering wie möglich zu halten. Die Verkehrswende ist zum Scheitern verurteilt, wenn immer wieder ausgerechnet die Verkehrsmittel des Umweltverbundes wie Rad und ÖPNV gegeneinander ausgespielt werden.</span></b></span></span></p>
<p><span style="font-size:11pt"><span style="font-family:"Arial",sans-serif"><span style="font-size:12.0pt">Die Fraktion ÖDP/BK/ML kritisiert die geplante Aufhebung des Radfahrstreifens auf der Lindwurmstraße scharf. Um während der U-Bahn-Sperrung eine Busspur für den Schienenersatzverkehr einzurichten, wird der erst vor wenigen Monaten geschaffene Radfahrstreifen zwischen Reisingerstraße und Sendlinger Tor wieder umgewidmet. Radfahrende sollen stattdessen wieder den alten Radweg nutzen.</span></span></span></p>
<p><span style="font-size:11pt"><span style="font-family:"Arial",sans-serif"><b><span style="font-size:12.0pt">Für die ÖDP ist das ein verkehrspolitischer Offenbarungseid.</span></b></span></span></p>
<p><span style="font-size:11pt"><span style="font-family:"Arial",sans-serif"><span style="font-size:12.0pt">Dabei stellt die Fraktion ausdrücklich klar: Der Schienenersatzverkehr braucht eine eigene Busspur. Tausende Menschen sind auf einen zuverlässigen ÖPNV angewiesen. Eine gemeinsame Nutzung der Busspur durch Busse und Fahrräder wäre angesichts des dichten Ersatzverkehrs weder praktikabel noch sinnvoll. Umso unverständlicher ist es, dass die Stadt offenbar keinen Plan entwickelt hat, wie der Radverkehr während der Bauzeit sicher geführt werden kann.</span></span></span></p>
<p><span style="font-size:11pt"><span style="font-family:"Arial",sans-serif"><span style="font-size:12.0pt">Stattdessen wird ausgerechnet dort moderne Radverkehrsinfrastruktur zurückgebaut, wo sie die Sicherheit nachweislich verbessert hat. Gleichzeitig verschlechtert sich die Situation auch für Fußgänger:innen, weil auf dem viel zu schmalen Radweg wieder tausende Radfahrende fahren werden. </span></span></span></p>
<p><span style="font-size:11pt"><span style="font-family:"Arial",sans-serif"><span style="font-size:12.0pt">Mit einem Stadtratsantrag fordert die ÖDP im Rathaus deshalb, kurzfristig eine sichere und attraktive Alternativroute für den Radverkehr einzurichten. Dabei soll unter anderem geprüft werden, ob Parallelstraßen mit temporären Pop-up-Radfahrstreifen als Ausweichstrecken ertüchtigt werden können. Ziel ist es, den Radverkehr nicht auf veraltete Infrastruktur zurückzudrängen, sondern die während der Bauzeit unvermeidbaren Einschränkungen intelligent zu lösen.</span></span></span></p>
<p><span style="font-size:11pt"><span style="font-family:"Arial",sans-serif"><b><span style="font-size:12.0pt">Tobias Ruff, Fraktionsvorsitzender: </span></b><span style="font-size:12.0pt">„Wer sichere Radwege baut, darf sie nicht bei der ersten Baustelle wieder opfern. Genau das passiert jetzt auf der Lindwurmstraße. Damit wird der Radverkehr einmal mehr zur Verfügungsmasse, sobald der Platz knapp wird. Das ist das völlig falsche Signal. Ausgerechnet unter einem grünen Oberbürgermeister wird moderne Radinfrastruktur zurückgebaut. Der Radentscheid hat versprochen, den Radverkehr sicherer zu machen. Darum darf dieser nicht bei der ersten Herausforderung wieder zurückgedrängt werden.“</span></span></span></p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                    <item>
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                        <pubDate>Mon, 13 Jul 2026 10:41:00 +0200</pubDate>
                        <title>Natur schützen statt Panzer bauen: ÖDP gegen KNDS-Ausbau in Allach</title>
                        <link>https://stadtpolitik.oedp-muenchen.de/aktuelles/pressemitteilungen/nachrichtendetails/news/natur-schuetzen-statt-panzer-bauen-oedp-gegen-knds</link>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size:11pt"><span style="font-family:"Arial",sans-serif"><b><span style="font-size:12.0pt">Die ÖDP im Münchner Rathaus lehnt die geplante Erweiterung des Rüstungsunternehmens KNDS (ehemals Krauss-Maffei Wegmann) in Allach, wie sie am Mittwoch im Planungsausschuss beschlossen werden soll, ab. Für die Fraktion überwiegen die Nachteile deutlich: Wertvolle Naturflächen würden verloren gehen, seltene Tierarten verdrängt und der ohnehin stark belastete Münchner Westen mit zusätzlichem Verkehr belastet. Zudem lehnt die ÖDP den weiteren Ausbau der Panzerproduktion mitten in einer Millionenstadt grundsätzlich ab.</span></b></span></span></p>
<p><span style="font-size:11pt"><span style="font-family:"Arial",sans-serif"><span style="font-size:12.0pt">Zwischen dem bestehenden KNDS-Werksgelände und der Ludwigsfelder Straße sollen rund 16 Hektar Fläche für eine Werkserweiterung planungsrechtlich gesichert werden. Betroffen sind überwiegend bislang unversiegelte Bereiche mit Ackerflächen, Gehölzstrukturen, Magerrasen und Ausgleichsflächen. Das Gebiet verbindet die Allacher Lohe mit der Angerlohe und ist Lebensraum der vom Aussterben bedrohten Wechselkröte sowie zahlreicher weiterer geschützter Tierarten. Der Großraum München (insbesondere die Münchner Schotterebene) beherbergt aktuell noch etwa 80 % des gesamten bayerischen Bestandes (vgl. <a href="http:// https://www.lbv-muenchen.de/unsere-themen-lbv-muenchen/amphibienschutz-lbv-muenchen/artenhilfsprojekt-wechselkroete-lbv-muenchen/artenhilfsprojekt-wechselkroete-verbreitung/">LBV</a>). Auch die Stadt selbst weist in ihrer Beschlussvorlage auf die hohe Bedeutung des Gebiets für Biotopvernetzung, Stadtklima und Grundwasser hin.</span></span></span></p>
<p><span style="font-size:11pt"><span style="font-family:"Arial",sans-serif"><span style="font-size:12.0pt">Auch verkehrlich hält die ÖDP die Planung für nicht überzeugend. Schon heute sind die Straßen im Münchner Westen regelmäßig überlastet. Die Stadt selbst geht davon aus, dass die Werkserweiterung ausschließlich über die Ludwigsfelder Straße erschlossen werden soll und weist gleichzeitig auf die bevorstehende mehrjährige Sanierung des Allacher Tunnels hin, die den Verkehr zusätzlich auf die umliegenden Straßen verlagern dürfte. Mehr Beschäftigte, mehr Lieferverkehr und mehr Lkw würden den ohnehin stark belasteten Münchner Westen weiter unter Druck setzen. Statt die Verkehrswende voranzubringen, droht die Region noch tiefer im Stau zu versinken.</span></span></span></p>
<p><span style="font-size:11pt"><span style="font-family:"Arial",sans-serif"><span style="font-size:12.0pt">Hinzu kommt für die ÖDP eine grundsätzliche friedenspolitische Frage. Mit der Erweiterung würde die Panzerproduktion am Standort München weiter ausgebaut. Die ÖDP hält es für falsch, die militärische Bedeutung eines Standorts mitten in einer Millionenstadt weiter zu erhöhen.</span></span></span></p>
<p><span style="font-size:11pt"><span style="font-family:"Arial",sans-serif"><b><span style="font-size:12.0pt">Johann Sauerer, Planungspolitischer Sprecher: </span></b><span style="font-size:12.0pt">„Wenn ich durch die Allacher Lohe oder die Angerlohe gehe, sehe ich einen der letzten Orte in München, an denen Natur noch wirklich Natur sein darf. Genau diese Verbindung soll jetzt zerstört werden. Wir verlieren nicht nur Lebensräume für bedrohte Arten, sondern auch ein Stück Lebensqualität für die Menschen vor Ort. Und gleichzeitig bauen wir die Panzerproduktion mitten im Münchner Westen weiter aus. Ich möchte nicht, dass unsere Stadt immer stärker mit Rüstung verbunden wird. München sollte für Lebensqualität, Innovation und Frieden stehen und nicht im Ernstfall zu einem militärisch relevanten Ziel zu werden.“</span></span></span></p>
<div> </div>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Thu, 09 Jul 2026 10:34:00 +0200</pubDate>
                        <title>„Wasser ist Leben“ – Langzeit-Kampagne statt kurzfristige Krisenkommunikation</title>
                        <link>https://stadtpolitik.oedp-muenchen.de/aktuelles/pressemitteilungen/nachrichtendetails/news/wasser-ist-leben-langzeit-kampagne-statt-kurzfrist</link>
                        <description></description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size:11pt"><span style="font-family:"Arial",sans-serif"><span style="font-size:12.0pt">München erlebt einen der trockensten Sommer der vergangenen Jahre. Die Stadt ruft die Bevölkerung zum Wassersparen auf, Zierbrunnen werden abgeschaltet und selbst der traditionsreiche Fischbrunnen am Marienplatz bleibt trocken. Für die ÖDP im Münchner Rathaus reicht es jedoch nicht aus, nur in akuten Krisensituationen zum Wassersparen aufzurufen.</span></span></span></p>
<p><span style="font-size:11pt"><span style="font-family:"Arial",sans-serif"><b><span style="font-size:12.0pt">Mit einem Stadtratsantrag fordert die Fraktion ÖDP/BK/ML deshalb die Entwicklung einer dauerhaften städtischen Wassersparkampagne. Ziel ist es, das Bewusstsein für den Wert des Trinkwassers langfristig zu stärken und Wassersparen als selbstverständlichen Teil des Alltags zu verankern.</span></b></span></span></p>
<p><span style="font-size:11pt"><span style="font-family:"Arial",sans-serif"><span style="font-size:12.0pt">Vorbild sind unter anderem Kampagnen in Spanien und Portugal, die seit Jahren mit kreativen Botschaften und positiven Anreizen für einen verantwortungsvollen Umgang mit Wasser werben. Statt auf Verbote oder reine Krisenkommunikation zu setzen, sollen in München Kunst, Design, Schulen, Hochschulen und Kulturinstitutionen eingebunden werden, um das Thema sichtbar und erlebbar zu machen.</span></span></span></p>
<p><span style="font-size:11pt"><span style="font-family:"Arial",sans-serif"><span style="font-size:12.0pt">Als erstes Projekt schlägt die ÖDP vor, die derzeitige Holzabdeckung des Fischbrunnens am Marienplatz künstlerisch zu gestalten. Täglich kommen dort tausende Münchnerinnen und Münchner sowie Gäste aus aller Welt vorbei. Statt wie eine gewöhnliche Baustelle zu wirken, könnte der Brunnen zu einem sichtbaren Symbol dafür werden, warum Wasser heute keine Selbstverständlichkeit mehr ist.</span></span></span></p>
<p><span style="font-size:11pt"><span style="font-family:"Arial",sans-serif"><span style="font-size:12.0pt">Darüber hinaus sollen auch Bauzäune, weitere Brunnen, Litfaßsäulen oder Haltestellen genutzt werden, um niedrigschwellig über Wasserschutz, Klimawandel und Ressourcenschonung zu informieren. Die ÖDP sieht darin eine Chance, möglichst viele Menschen zu erreichen und den notwendigen Bewusstseinswandel dauerhaft anzustoßen.</span></span></span></p>
<p><span style="font-size:11pt"><span style="font-family:"Arial",sans-serif"><b><span style="font-size:12.0pt">Tobias Ruff, Fraktionsvorsitzender: </span></b><span style="font-size:12.0pt">„Ich habe selbst beobachtet, wie Menschen vor dem Fischbrunnen stehen geblieben sind und sich gefragt haben: 'Ist der Brunnen kaputt?' Genau darin liegt das Problem – aber auch eine riesige Chance. Die Holzplatte erzählt keine Geschichte. Dabei könnte sie jeden Tag tausenden Menschen erklären, warum Wasser heute kostbarer ist als viele denken. Wasser ist Leben. Wenn wir es schaffen, diesen Gedanken kreativ und positiv in den öffentlichen Raum zu tragen, erreichen wir mehr als mit jeder kurzfristigen Sparaufforderung. München braucht nicht nur Maßnahmen gegen die Wasserknappheit – München braucht eine Kultur des Wassersparens.“</span></span></span></p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-124061</guid>
                        <pubDate>Thu, 02 Jul 2026 10:39:00 +0200</pubDate>
                        <title>Heuer kommt das Christkindl früher – und mit der Straßenbahn: MVG plant zwei Christkindl-Trams </title>
                        <link>https://stadtpolitik.oedp-muenchen.de/aktuelles/pressemitteilungen/nachrichtendetails/news/heuer-kommt-das-christkindl-frueher-und-mit-der-st</link>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size:11pt"><span style="font-family:"Arial",sans-serif"><b><span style="font-size:12.0pt">Auch wenn sich aktuell Wassermelonen noch deutlich besser verkaufen als Lebkuchen, liegt schon ein Hauch Weihnachten in der Luft. Mitten im Hochsommer verkündet die MVG, dass sie ab der Adventszeit zwei Christkindltrams im regulären Linienbetrieb auf die Schienen bringen wird. Damit erfüllt sie einen Punkt vom Wunschzettel der ÖDP.</span></b></span></span></p>
<p><span style="font-size:11pt"><span style="font-family:"Arial",sans-serif"><span style="font-size:12.0pt">Während die Münchnerinnen und Münchner gerade Schatten suchen und Eis essen, laufen hinter den Kulissen bereits die Vorbereitungen für die Adventszeit. Wie das Mobilitätsreferat jetzt mitteilt, sollen heuer erstmals zwei Trambahnen festlich dekoriert und im regulären Linienbetrieb eingesetzt werden. Die Idee dazu stammt aus einem Antrag der Rathaus ÖDP. </span></span></span></p>
<p><span style="font-size:11pt"><span style="font-family:"Arial",sans-serif"><span style="font-size:12.0pt">Die Forderung war bewusst einfach: Weihnachtsstimmung sollte nicht nur denjenigen vorbehalten sein, die ein teures Sonderticket ergattern. Stattdessen sollte jede und jeder die Chance haben, auf dem Weg zur Arbeit, zum Einkaufen oder zum Christkindlmarkt oder auch ganz zufällig in eine festlich geschmückte Tram einzusteigen. Bewährt sich das Angebot, sollen die Christkindltrams künftig regelmäßig durch München rollen.</span></span></span></p>
<p><span style="font-size:11pt"><span style="font-family:"Arial",sans-serif"><span style="font-size:12.0pt">Die ÖDP im Münchner Rathaus begrüßt die Entscheidung. Gerade in Zeiten, in denen politische Debatten oft von Krisen und Konflikten geprägt seien, könnten auch kleine Ideen dazu beitragen, den Alltag der Menschen ein wenig schöner zu machen.</span></span></span></p>
<p><span style="font-size:11pt"><span style="font-family:"Arial",sans-serif"><b><span style="font-size:12.0pt">Tobias Ruff, Fraktionsvorsitzender: </span></b><span style="font-size:12.0pt">„Ja, draußen hatte es in den letzten Tagen über 30 Grad und wir sind mitten im Hochsommer. Trotzdem freuen sich viele schon wie ein kleines Kind auf Weihnachten. Die Vorfreude steigt auch Dank der Ankündigung, dass wir erstmals zwei Christkindltrams bekommen. Und die schönste Nachricht: Die Straßenbahnen werden nichts extra kosten, sondern ganz einfach so für gute Weihnachtsstimmung sorgen. Genau das war unsere Idee. Manchmal braucht es keine Millionenprojekte. Manchmal reicht eine liebevoll geschmückte Tram, die den Menschen auf dem Heimweg ein Lächeln ins Gesicht zaubert. Schön, dass die MVG unserem Vorschlag folgt.“</span></span></span></p>
]]></content:encoded>
                        
                        
                    </item>
                
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                        <pubDate>Tue, 30 Jun 2026 14:03:24 +0200</pubDate>
                        <title>Schon wieder Hubschrauber-Lärm in Freimann!</title>
                        <link>https://stadtpolitik.oedp-muenchen.de/aktuelles/pressemitteilungen/nachrichtendetails/news/schon-wieder-hubschrauber-laerm-in-freimann</link>
                        <description></description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size:11pt"><span style="font-family:"Arial",sans-serif"><b><span style="font-size:12.0pt">Mitten im Münchner Stadtgebiet starten von der Motorworld in Freimann aus Hubschrauber zu Rundflügen über die Stadt. Was für die Passagiere ein spektakuläres Freizeiterlebnis ist, bedeutet für die Menschen in der Nachbarschaft vor allem Lärm und Ärger. Die Fraktion ÖDP/BK/ML fordert deshalb Aufklärung darüber, auf welcher Grundlage diese Flüge stattfinden und warum die Interessen der Anwohner hinter dem Vergnügen einiger weniger zurückstehen sollen.</span></b></span></span></p>
<p><span style="font-size:11pt"><span style="font-family:"Arial",sans-serif"><span style="font-size:12.0pt">Ein sonniger Nachmittag in Freimann: Familien sitzen auf dem Balkon oder im Garten, Kinder spielen im Freien, Menschen erholen sich von der stressigen Arbeitswoche. Doch dann wird es laut – sehr laut! Alle paar Minuten hebt direkt neben dem Wohngebiet auf dem Gelände der Motorworld ein Hubschrauber ab. Ein Rettungseinsatz? Eine Polizei-Fahndung? Weit gefehlt: Der Hubschrauber landet kurze Zeit später wieder am Ausgangspunkt. Es handelte sich nur um einen kurzen Rundflug für das zahlungskräftige Klientel der Motorworld.</span></span></span></p>
<p><span style="font-size:11pt"><span style="font-family:"Arial",sans-serif"><span style="font-size:12.0pt">Die ÖDP im Münchner Stadtrat hat deshalb eine Anfrage an Oberbürgermeister Dominik Krause gestellt. Sie will wissen, welche Genehmigungen vorliegen, welche Behörden beteiligt waren und ob die Flüge mit den planungsrechtlichen Vorgaben überhaupt vereinbar sind. Es geht aber nicht nur um rechtliche Fragen, sondern um die grundsätzliche Frage, ob man für die Belustigung weniger die Lebensqualität vieler opfern möchte. Schon 2024 hat die ÖDP die Stadt München darauf hingewiesen, dass die Helikopter-Flüge ein Unding sind. Dass die Flüge damals genehmigt wurden, wurde mit einem „Büroversehen“ <a href="https://www.muenchen-transparent.de/antraege/8519721">begründet</a>. Und heuer? Da starten trotzdem wieder Hubschrauber.</span></span></span></p>
<p><span style="font-size:11pt"><span style="font-family:"Arial",sans-serif"><span style="font-size:12.0pt">Die Motorworld sorgt im Umfeld bereits heute immer wieder für Diskussionen. Viele Anwohner klagen über zusätzlichen Verkehr, zugeparkte Straßen und Lärm durch Autoposer. Die regelmäßigen Hubschrauberstarts und -landungen verschärfen die Situation zusätzlich. </span></span></span></p>

<p><span style="font-size:11pt"><span style="font-family:"Arial",sans-serif"><b><span style="font-size:12.0pt">Tobias Ruff, Fraktionsvorsitzender: </span></b><span style="font-size:12.0pt">„Die Menschen in Freimann haben ein Recht auf Ruhe, Sicherheit und Lebensqualität. Stattdessen müssen sie erleben, wie wenige Privilegierte mit dem Hubschrauber Ausflüge machen und ihre Nachbarschaft zur Kulisse für Luxus-Spielerein verkommt. Das Vorgehen der Motorworld ist nicht nur Lärmbelästigung, sondern auch ein Zeichen für mangelnden Respekt gegenüber den Menschen, die in Freimann leben. Die Stadt muss endlich eine dauerhafte Lösung finden und Spaß-Flüge über Wohn- und Naturschutzgebiete verhindern.“</span></span></span></p>]]></content:encoded>
                        
                        
                    </item>
                
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                        <pubDate>Mon, 29 Jun 2026 10:37:00 +0200</pubDate>
                        <title>Und es kühlt doch: Welche nach Lehren können aus dem Hitzeschutz beim CSD und Munich MASH gezogen werden?</title>
                        <link>https://stadtpolitik.oedp-muenchen.de/aktuelles/pressemitteilungen/nachrichtendetails/news/und-es-kuehlt-doch-welche-nach-lehren-koennen-aus</link>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size:11pt"><span style="font-family:"Arial",sans-serif"><b>Ein heißes Wochenende liegt hinter uns. Doch trotz der hohen Temperaturen wurde in München gefeiert und gesportelt. Eine willkommene Erfrischung brachten Wassersprühstationen, Trinkwasserangebote und auch Sonnencreme-Spender waren bei hoher UV-Belastung gefragt. Wer hätte das gedacht? Also außer die ÖDP im Münchner Rathaus, die genau diese Maßnahmen schon seit Jahren fordert und doch bei der Verwaltung bisher immer auf (aufgeheizten) Granit beißt. </b></span></span></p>
<p><span style="font-size:11pt"><span style="font-family:"Arial",sans-serif">Die Fraktion ÖDP/BK/ML freut sich über diese Entwicklung. Gleichzeitig bleibt die Frage: Warum wurden genau solche Ideen in der Vergangenheit immer wieder als schwierig oder nicht umsetzbar bewertet? Denn die ÖDP im Münchner Rathaus fordert seit Jahren genau solche unkomplizierten Hitzeschutzmaßnahmen – von Wassernebelduschen über zusätzliche Trinkwasserangebote bis hin zu "Coolen Straßen". Häufig hieß es aus den zuständigen Referaten, es gebe hygienische, sicherheitsrelevante oder organisatorische Hürden.</span></span></p>
<p><span style="font-size:11pt"><span style="font-family:"Arial",sans-serif">Die Erfahrungen der vergangenen Tage zeigen nun offenbar, dass vieles doch möglich ist. Mit einer Stadtratsanfrage möchte die ÖDP deshalb erfahren, wie die Stadt die Hitzeschutzmaßnahmen bewertet, welche Kosten entstanden sind und welche Erkenntnisse sie daraus für die kommenden Sommer zieht. Insbesondere soll geprüft werden, welche Angebote dauerhaft an besonders heißen Orten eingerichtet werden können. Es ist doch schade, dass die zusätzlichen Brunnen wieder abgebaut werden, anstatt sie günstig und unbürokratisch für die kommenden heißen Tage noch stehen zu lassen.</span></span></p>
<p><span style="font-size:11pt"><span style="font-family:"Arial",sans-serif">Die ÖDP sieht darin die Chance, erfolgreiche Maßnahmen aus dem Veranstaltungsbereich in den Alltag zu übertragen. Angesichts immer häufigerer Hitzewellen brauche München nicht nur langfristige Strategien, sondern auch einfache Lösungen, die den Menschen sofort helfen.</span></span></p>
<p><span style="font-size:11pt"><span style="font-family:"Arial",sans-serif"><b>Tobias Ruff, Fraktionsvorsitzender: </b>„Manchmal lohnt es sich offenbar doch, auf die ÖDP zu hören. Jahrelang wurde uns erklärt, warum Wassernebelduschen oder zusätzliche Trinkwasserangebote angeblich nicht funktionieren, zu teuer sind oder angeblich sogar die Gesundheit gefährden. Jetzt setzt die Stadt genau diese Maßnahmen selbst ein und sie kommen gut an. Das freut uns ausdrücklich. Umso mehr erwarten wir, dass aus diesem Praxistest Konsequenzen gezogen werden. Wenn etwas funktioniert, sollte man es nicht nur an wenigen Veranstaltungstagen anbieten, sondern den Münchnerinnen und Münchnern den ganzen Sommer über.“</span></span></p>
]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Fri, 26 Jun 2026 13:06:00 +0200</pubDate>
                        <title>München braucht Schatten, keine Ausreden: BaumEntscheids soll sofort umgesetzt werden!</title>
                        <link>https://stadtpolitik.oedp-muenchen.de/aktuelles/pressemitteilungen/nachrichtendetails/news/muenchen-braucht-schatten-keine-ausreden-baumentsc</link>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size:11pt"><span style="font-family:"Arial",sans-serif"><b>Statt weiter Unterschriften zu sammeln, sie mühsam überprüfen zu lassen und über Zulässigkeiten zu streiten, soll München jetzt handeln: Die Fraktion ÖDP/BK/ML fordert den Stadtrat auf, die zentralen Forderungen des BaumEntscheids direkt zu übernehmen und einen verbindlichen Maßnahmenplan für mehr Straßenbäume, Entsiegelung und Schatten in der Stadt vorzulegen.</b></span></span></p>
<p><span style="font-size:11pt"><span style="font-family:"Arial",sans-serif">Jeder heiße Sommertag macht deutlich, woran es München fehlt: Schatten. Asphalt und Beton heizen sich immer stärker auf, und die Münchner:innen suchen unter den wenigen verbliebenen Bäumen Schutz vor der Hitze. Gerade in dicht bebauten Vierteln wird jeder Straßenbaum zu einem Stück Lebensqualität.</span></span></p>
<p><span style="font-size:11pt"><span style="font-family:"Arial",sans-serif">Mit einem Stadtratsantrag fordert die ÖDP im Münchner Rathaus, die zentralen Ziele des BaumEntscheids München ohne Umweg über ein Bürgerbegehren zu übernehmen. Dazu gehören ein flächendeckendes Netz von Straßenbäumen, die vorrangige Begrünung besonders heißer Stadtviertel, die verbindliche Sicherung neuer Baumstandorte sowie ausreichende personelle und finanzielle Mittel für die Umsetzung.</span></span></p>
<p><span style="font-size:11pt"><span style="font-family:"Arial",sans-serif">Für die ÖDP im Münchner Rathaus ist die Sache klar: München hat bereits 2019 den Klimanotstand ausgerufen und wird inzwischen von einem grünen Oberbürgermeister geführt. Gleichzeitig zählt die Stadt beim Grünvolumen bundesweit zu den Schlusslichtern. Angesichts immer häufigerer Hitzewellen könne sich München weitere Jahre des Wartens nicht leisten.</span></span></p>
<p><span style="font-size:11pt"><span style="font-family:"Arial",sans-serif">Die ÖDP sieht zudem keinen Sinn darin, Ehrenamtliche monatelang Unterschriften sammeln zu lassen, während anschließend Verwaltung und Politik viel Zeit in juristische Prüfungen investieren. Diese Energie werde an anderer Stelle dringend gebraucht: nämlich beim Entsiegeln von Flächen, beim Finden neuer Baumstandorte und vor allem beim Pflanzen neuer Bäume. Die breite Zustimmung in der Bevölkerung zu mehr Stadtgrün sollte genutzt werden, anstatt sie durch langwierige Verfahren auszubremsen.</span></span></p>
<p><span style="font-size:11pt"><span style="font-family:"Arial",sans-serif"><b>Tobias Ruff, Fraktionsvorsitzender: </b>„Jeder zusätzliche Baum ist eine natürliche Klimaanlage für unsere Stadt. Er spendet Schatten, kühlt die Umgebung, filtert Schadstoffe und macht Straßen lebenswerter. Über mehr Bäume wird seit Jahren gesprochen, jetzt müssen endlich Taten folgen. Für den BaumEntscheid gibt es breiten gesellschaftlichen Rückhalt. Ich fordere daher meine Stadtratskolleg:innen auf, nicht auf Zeit spielen, sondern Verantwortung zu übernehmen und die Forderungen direkt umsetzen.“</span></span></p>

<p><span style="font-size:11pt"><span style="font-family:"Arial",sans-serif"><b>Johann Sauerer, planungspolitischer Sprecher: </b>„München hat eine Grünvolumenzahl von 2,75 Kubikmeter pro Quadratmeter und gehört damit zu den Schlusslichtern unter den deutschen Großstädten. Das ist ein Armutszeugnis für eine Stadt, die vom Klimawandel besonders betroffen ist. Jeder Sommer zeigt uns, was fehlt: Schatten, Bäume und begrünte Straßen und entsiegelte Flächen. Die Initiator:innen des BaumEntscheids haben das richtig erkannt und einen Forderungskatalog erarbeitet. Für dieses Engagement sind wir sehr dankbar. Die Stadt sollte jetzt nicht Gesetzestexte wälzen, um die Zulässigkeit zu prüfen, sondern endlich zu Spaten greifen.“</span></span></p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-123938</guid>
                        <pubDate>Tue, 23 Jun 2026 13:54:00 +0200</pubDate>
                        <title>30°C im Klassenzimmer? Für lau ins Freibad</title>
                        <link>https://stadtpolitik.oedp-muenchen.de/aktuelles/pressemitteilungen/nachrichtendetails/news/30c-im-klassenzimmer-fuer-lau-ins-freibad</link>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size:11pt"><span style="font-family:"Arial",sans-serif"><span style="font-size:12.0pt">München erlebt immer häufiger Hitzewellen mit Temperaturen über 30 Grad. Während viele Beschäftigte in klimatisierten Büros arbeiten oder ins Homeoffice ausweichen können, sitzen tausende Münchner Schülerinnen und Schüler weiterhin in überhitzten Klassenzimmern. Aus zahlreichen Schulen werden Temperaturen von deutlich über 30 Grad gemeldet. Eltern, Lehrkräfte und Schülerinnen und Schüler berichten von Konzentrationsproblemen, Kreislaufbeschwerden und einer spürbaren Belastung des Unterrichtsalltags.</span></span></span></p>
<p><span style="font-size:11pt"><span style="font-family:"Arial",sans-serif"><b><span style="font-size:12.0pt">Die Fraktion ÖDP/BK/ML hat deshalb eine Anfrage an den Oberbürgermeister gestellt. Darin soll unter anderem geklärt werden, wie viele Schulen über Hitzeschutzpläne verfügen, wie häufig Probleme aufgrund extremer Raumtemperaturen gemeldet wurden und welche kurzfristigen Maßnahmen die Stadt für besonders betroffene Standorte plant.</span></b></span></span></p>
<p><span style="font-size:11pt"><span style="font-family:"Arial",sans-serif"><span style="font-size:12.0pt">Gleichzeitig fordert die Fraktion eine unkomplizierte Soforthilfe für betroffene Schülerinnen und Schüler. Wer nachweisen kann, dass im Klassenzimmer mindestens 30 Grad herrschten, soll künftig kostenlosen Eintritt in die Münchner Freibäder erhalten. Damit will die Fraktion ein sichtbares Zeichen setzen, dass die Stadt die Belastungen junger Menschen ernst nimmt.</span></span></span></p>
<p><span style="font-size:11pt"><span style="font-family:"Arial",sans-serif"><span style="font-size:12.0pt">Nach Daten des Deutschen Wetterdienstes hat sich die Zahl der Hitzetage in Deutschland seit den 1950er Jahren etwa verdreifacht. Städte wie München sind durch ihre dichte Bebauung besonders von den Folgen betroffen. Kinder und Jugendliche gelten dabei als eine der besonders hitzeempfindlichen Bevölkerungsgruppen.</span></span></span></p>
<p><span style="font-size:11pt"><span style="font-family:"Arial",sans-serif"><b><span style="font-size:12.0pt">Tobias Ruff, Fraktionsvorsitzender: </span></b><span style="font-size:12.0pt">„Unsere Kinder sitzen immer öfter in Klassenzimmern, die sich im Sommer zu Hitzefallen entwickeln. Wer bei über 30 Grad Unterricht hat, kämpft nicht nur mit Mathe oder Englisch, sondern oft auch mit Kopfschmerzen, Erschöpfung und Konzentrationsproblemen. Das ist keine Kleinigkeit mehr, sondern ein ernstes Gesundheitsproblem. Der kostenlose Freibadeintritt löst die Ursache nicht. Aber er zeigt den Schülerinnen und Schülern, dass ihre Belastung gesehen wird. Langfristig brauchen wir endlich Schulen, die auf die Realität der Hitzesommer vorbereitet sind. Gute Bildung braucht gute Lernbedingungen, auch bei 35 Grad draußen.“</span></span></span></p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Mon, 15 Jun 2026 13:01:00 +0200</pubDate>
                        <title>Schülerdaten-Leak erschüttert München: Sofortige Aufklärung im IT-Ausschuss</title>
                        <link>https://stadtpolitik.oedp-muenchen.de/aktuelles/pressemitteilungen/nachrichtendetails/news/schuelerdaten-leak-erschuettert-muenchen-sofortige</link>
                        <description></description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size:11pt"><span style="font-family:"Arial",sans-serif"><b><span style="font-size:12.0pt">Die Stadtratsfraktion ÖDP/BK/ML fordert nach den Enthüllungen der Abendzeitung über ein mutmaßliches Datenleck bei der städtischen Tochtergesellschaft LHM Services GmbH eine umfassende und öffentliche Aufklärung. Die Fraktion hat dazu einen Dringlichkeitsantrag für den IT-Ausschuss am Mittwoch (17. Juni) eingereicht.</span></b></span></span></p>
<p><span style="font-size:11pt"><span style="font-family:"Arial",sans-serif"><span style="font-size:12.0pt">Nach Recherchen der Abendzeitung sollen Datensätze von mehr als 120.000 Münchner Schülerinnen und Schülern außerhalb der geschützten Systeme der LHM Services GmbH aufgetaucht sein. Betroffen sein sollen unter anderem Namen, Anschriften, Geburtsdaten und Schulzugehörigkeiten. Polizei, Generalstaatsanwaltschaft und Datenschutzaufsicht ermitteln inzwischen.</span></span></span></p>
<p><span style="font-size:11pt"><span style="font-family:"Arial",sans-serif"><span style="font-size:12.0pt">Das Ausmaß des Vorgangs erschütternd. Die Dimension des Falls reicht weit über technische Fragen hinaus. Zehntausende Familien müssen sich derzeit fragen, ob persönliche Daten ihrer Kinder in falsche Hände geraten sind. Die damit verbundene Verunsicherung ist enorm. Die ÖDP im Münchner Rathaus fordert die Stadt auf, unverzüglich offenzulegen, welche Daten betroffen sind, welche Risiken bestehen, wie die Betroffenen informiert werden und welche Konsequenzen aus dem Vorfall gezogen werden. Ebenso müsse geklärt werden, weshalb mögliche Hinweise auf Probleme offenbar über einen längeren Zeitraum hinweg nicht zu einer umfassenden Aufarbeitung geführt haben.</span></span></span></p>
<p><span style="font-size:11pt"><span style="font-family:"Arial",sans-serif"><span style="font-size:12.0pt">Neben Schülerinnen und Schülern könnten auch Beschäftigte der Stadt und ihrer Tochtergesellschaften betroffen sein. Auch ihnen schuldet die Landeshauptstadt Transparenz und Klarheit über den Umgang mit ihren Daten.</span></span></span></p>
<p><span style="font-size:11pt"><span style="font-family:"Arial",sans-serif"><span style="font-size:12.0pt">Die ÖDP im Münchner Rathaus erwartet von der Stadtspitze eine schnelle, umfassende und nachvollziehbare Aufklärung der Vorwürfe. Die Münchner Schulfamilien haben ein Recht darauf zu erfahren, was geschehen ist und welche Maßnahmen nun ergriffen werden. Gleichzeitig müssen alle Beteiligten gemeinsam daran arbeiten, den Sachverhalt vollständig aufzuklären, verloren gegangenes Vertrauen zurückzugewinnen und die Datensicherheit nachhaltig zu verbessern.</span></span></span></p>
<p><span style="font-size:11pt"><span style="font-family:"Arial",sans-serif"><b><span style="font-size:12.0pt">Johann Sauerer, stellv. Fraktionsvorsitzender, IT-Sprecher: </span></b><span style="font-size:12.0pt">„Tausende Väter und Mütter fragen sich heute am Frühstückstisch: Sind die Daten meines Kindes noch sicher? Ein Albtraum, der jetzt wahr geworden ist. Die Landeshauptstadt München muss jetzt das Vertrauen der Eltern zurückgewinnen. Denn wenn persönliche Daten von Kindern die geschützten Systeme der Stadt verlassen haben, dann geht es nicht um irgendeinen technischen Fehler. Deshalb erwarten wir jetzt vollständige Transparenz. Die Menschen haben ein Recht darauf zu erfahren, was passiert ist, wer betroffen ist und welche Konsequenzen daraus gezogen werden. Wegducken, beschwichtigen oder auf laufende Verfahren verweisen reicht nicht aus. Am Mittwoch erwarten wir erste Antworten.“</span></span></span></p>
<p><span style="font-size:11pt"><span style="font-family:"Arial",sans-serif"><b><span style="font-size:12.0pt">Tobias Ruff, Fraktionsvorsitzender: </span></b><span style="font-size:12.0pt">„Dieser Fall wirft grundlegende Fragen auf: Wer wusste wann von den Problemen? Wurden Warnsignale übersehen? Und warum erfahren Öffentlichkeit und Stadtrat erst jetzt – und dann auch noch aus der Presse – von dieser Dimension? Wenn Datensätze von mehr als 120.000 Schülerinnen und Schülern außerhalb der geschützten Systeme gelandet sind, dann reden wir nicht über ein Versehen, sondern über einen Vorgang von nie da gewesener Tragweite. Die Stadtspitze muss jetzt vollständig aufklären und dafür sorgen, dass ein solcher Vorfall nie wieder möglich ist.“</span></span></span></p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Tue, 09 Jun 2026 12:57:00 +0200</pubDate>
                        <title>Sicherheitsgefühl stärken: ÖDP will Unwohl-Orte sichtbar machen</title>
                        <link>https://stadtpolitik.oedp-muenchen.de/aktuelles/pressemitteilungen/nachrichtendetails/news/sicherheitsgefuehl-staerken-oedp-will-unwohl-orte</link>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size:11pt"><span style="font-family:"Arial",sans-serif"><b><span style="font-size:12.0pt">Die Fraktion ÖDP/BK/ML beantragt die Einführung eines sogenannten „Unwohl-Melders“ auf der städtischen Plattform „Mach München besser“. Bürger:innen sollen dort unkompliziert Orte melden können, an denen sie sich unwohl oder unsicher fühlen. Die Hinweise sollen systematisch ausgewertet werden, um gezielt Verbesserungen im öffentlichen Raum anzustoßen.</span></b></span></span></p>
<p><span style="font-size:11pt"><span style="font-family:"Arial",sans-serif"><span style="font-size:12.0pt">München zählt zu den sichersten Großstädten Deutschlands. Dennoch gibt es Orte, die viele Menschen meiden. Gründe dafür sind oft keine konkreten Straftaten, sondern Faktoren wie schlechte Beleuchtung, Vermüllung, unübersichtliche Situationen oder fehlende Ansprechpersonen.</span></span></span></p>
<p><span style="font-size:11pt"><span style="font-family:"Arial",sans-serif"><span style="font-size:12.0pt">Wie unterschiedlich das Sicherheitsempfinden ausgeprägt ist, zeigt eine aktuelle Studie des Kreisjugendrings München. Während sich nachts an Haltestellen 77 Prozent der jungen Männer sehr oder eher sicher fühlen, sind es bei jungen Frauen lediglich 26 Prozent. Bei jungen Menschen mit der Geschlechtsidentität „divers“ liegt der Wert bei 47 Prozent. Zudem versuchen 65,3 Prozent der jungen Menschen, die sich nachts in Bus und Bahn unsicher fühlen, den öffentlichen Nahverkehr zu meiden. Bei jungen Frauen sind es sogar 75 Prozent.</span></span></span></p>
<p><span style="font-size:11pt"><span style="font-family:"Arial",sans-serif"><span style="font-size:12.0pt">Für die ÖDP im Münchner Rathaus zeigen diese Zahlen, dass Lebensqualität nicht allein von der objektiven Sicherheitslage abhängt. Ebenso wichtig ist, ob Menschen den öffentlichen Raum ohne Angst und Einschränkungen nutzen können.</span></span></span></p>
<p><span style="font-size:11pt"><span style="font-family:"Arial",sans-serif"><span style="font-size:12.0pt">Viele Orte, die als unangenehm oder unsicher wahrgenommen werden, tauchen in den Kriminalitätsstatistiken nicht als Brennpunkte auf. Umso wichtiger ist es, die Erfahrungen der Bürger:innen ernst zu nehmen. Wenn sich Meldungen zu bestimmten Orten häufen, kann die Stadt gezielt prüfen, wie die Situation verbessert werden kann. Dabei geht es nicht um Dramatisierung oder Stigmatisierung, sondern um eine konstruktive Weiterentwicklung des öffentlichen Raums.</span></span></span></p>
<p><span style="font-size:11pt"><span style="font-family:"Arial",sans-serif"><span style="font-size:12.0pt">Der Unwohl-Melder soll in die bestehende Plattform „Mach München besser“ integriert werden. Die eingehenden Hinweise werden regelmäßig ausgewertet. Nach einem Jahr soll ein Evaluationsbericht dem Stadtrat vorgelegt werden.</span></span></span></p>
<p><span style="font-size:11pt"><span style="font-family:"Arial",sans-serif"><b><span style="font-size:12.0pt">Tobias Ruff, Fraktionsvorsitzender der ÖDP/BK/ML:</span></b></span></span></p>
<p><span style="font-size:11pt"><span style="font-family:"Arial",sans-serif"><span style="font-size:12.0pt">„München ist eine sichere Stadt. Trotzdem gibt es Orte, an denen sich Menschen unwohl fühlen und die sie deshalb meiden. Das sollten wir ernst nehmen. Mit dem Unwohl-Melder schaffen wir eine einfache Möglichkeit, solche Hinweise zu sammeln und gezielt Verbesserungen anzustoßen. Wir wollen die Lebensqualität in unserer Stadt weiter verbessern und allen Menschen ein gutes Sicherheitsgefühl im öffentlichen Raum ermöglichen.“</span></span></span></p>

]]></content:encoded>
                        
                        
                    </item>
                
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                        <guid isPermaLink="false">news-123788</guid>
                        <pubDate>Mon, 08 Jun 2026 10:05:47 +0200</pubDate>
                        <title>Hamburger Olympia-Referendum zeigt Bedeutung einer ehrlichen Debatte</title>
                        <link>https://stadtpolitik.oedp-muenchen.de/aktuelles/pressemitteilungen/nachrichtendetails/news/hamburger-olympia-referendum-zeigt-bedeutung-einer</link>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size:11pt"><span style="font-family:"Arial",sans-serif"><b><span style="font-size:12.0pt">Nach der deutlichen Ablehnung der Olympia-Bewerbung beim gestrigen Referendum in Hamburg sieht die Fraktion ÖDP/BK/ML die Bedeutung eines transparenten, ehrlichen und offenen Dialogs über Chancen und Risiken Olympischer Spiele bestätigt.</span></b></span></span></p>
<p><span style="font-size:11pt"><span style="font-family:"Arial",sans-serif"><span style="font-size:12.0pt">Eine Mehrheit der Hamburgerinnen und Hamburger hat sich gegen eine Bewerbung für Olympische und Paralympische Spiele ausgesprochen. Für die ÖDP im Münchner Rathaus zeigt dieses Ergebnis vor allem eines: Große Infrastrukturprojekte benötigen eine ehrliche und ausgewogene öffentliche Debatte. Fragen zu Kosten, Infrastruktur, Flächenverbrauch, Umweltfolgen sowie zum tatsächlichen Nutzen für die Bevölkerung müssen frühzeitig, nachvollziehbar und ohne Schönfärberei diskutiert werden. Eine einseitige Informationspolitik gefährde das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger und könne demokratische Entscheidungsprozesse verzerren.</span></span></span></p>
<p><span style="font-size:11pt"><span style="font-family:"Arial",sans-serif"><span style="font-size:12.0pt">Bemerkenswert ist auch die hohe Beteiligung am Hamburger Referendum. Mit 49,5 Prozent lag sie deutlich über der Wahlbeteiligung beim Münchner Bürgerentscheid zu Olympia im Jahr 2025 (42 Prozent).</span></span></span></p>
<p><span style="font-size:11pt"><span style="font-family:"Arial",sans-serif"><span style="font-size:12.0pt">Die ÖDP wird die weiteren Schritte im Bewerbungsprozess aufmerksam begleiten und sich dafür einsetzen, dass die Interessen der Münchnerinnen und Münchner sowie der Schutz von Lebensqualität, Natur im Mittelpunkt stehen. Öffentliche Mittel sollten in der derzeitigen Haushaltskrise für Projekte eingesetzt werden, die nachhaltig der Bevölkerung zu Gute kommen.</span></span></span></p>
<p><span style="font-size:11pt"><span style="font-family:"Arial",sans-serif"><b><span style="font-size:12.0pt">Tobias Ruff, Fraktionsvorsitzender ÖDP/BK/ML:</span></b></span></span></p>
<p><span style="font-size:11pt"><span style="font-family:"Arial",sans-serif"><span style="font-size:12.0pt">„Hamburg zeigt, wie wichtig eine ehrliche Debatte über die Chancen und Risiken Olympischer Spiele ist. Dort wurde offener und stärker auf Augenhöhe diskutiert. Das Ergebnis war eine klare Entscheidung der Bevölkerung gegen die Bewerbung. Diese Ehrlichkeit und Transparenz brauchen wir auch in München, wo die Olympia-Begeisterung derzeit deutlich höher ist. Wir werden den weiteren Prozess konstruktiv, aber auch kritisch begleiten. Sollte sich München um Olympische Spiele bewerben, muss sichergestellt sein, dass die Bevölkerung langfristig und nachhaltig profitiert.“</span></span></span></p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Mon, 08 Jun 2026 10:03:54 +0200</pubDate>
                        <title>Schlechtestes Badegewässer in ganz Bayern: Was ist los am Riemer See?</title>
                        <link>https://stadtpolitik.oedp-muenchen.de/aktuelles/pressemitteilungen/nachrichtendetails/news/schlechtestes-badegewaesser-in-ganz-bayern-was-ist</link>
                        <description></description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size:11pt"><span style="font-family:"Arial",sans-serif">Die Sonne scheint, Kinder plantschen im Wasser, Familien breiten ihre Handtücher am Ufer aus. Für viele Münchnerinnen und Münchner ist der Riemer See an heißen Sommertagen ein beliebter Ort zur Abkühlung. Besonders in den Pfingstferien war der Riemer See für alle Daheimgebliebenen ein schönes Ausflugsziel. Umso größer dürfte jetzt die Verunsicherung sein, da ausgerechnet der Riemer See nach der aktuellen Badegewässerbewertung des Freistaats Bayern als einziges Badegewässer im gesamten Freistaat die Bewertung „mangelhaft“ erhalten hat.</span></span></p>
<p><span style="font-size:11pt"><span style="font-family:"Arial",sans-serif"><b>Die Fraktion ÖDP/BK/ML fordert nun eine umfassende Aufklärung der Ursachen und hat dazu eine Stadtratsanfrage eingereicht. Besonders auffällig ist, dass die aktuell von der Stadt veröffentlichten Messwerte für das Jahr 2026 bislang im akzeptablen Bereich sind. Der Freistaat sieht das jedoch anders. Von ihm gibt es das Prädikat „mangelhaft“! </b></span></span></p>
<p><span style="font-size:11pt"><span style="font-family:"Arial",sans-serif">Die für die Badegewässerbewertung maßgeblichen Parameter E. coli und intestinale Enterokokken gelten als Indikatoren für fäkale Verunreinigungen. Erhöhte Konzentrationen können auf Einträge von Fäkalien von Vögeln hinweisen und insbesondere bei Kindern, älteren Menschen und Personen mit geschwächtem Immunsystem gesundheitliche Beschwerden verursachen.</span></span></p>
<p><span style="font-size:11pt"><span style="font-family:"Arial",sans-serif">Mit ihrer Anfrage möchte die ÖDP im Münchner Rathaus unter anderem klären, wann die Stadtverwaltung über die mangelhafte Bewertung informiert wurde, welche Sofortmaßnahmen nun ergriffen werden, wie Badegäste über die Bewertung informiert werden und welche Konsequenzen die Stadt für die Planung weiterer künstlicher Badeseen, insbesondere in Freiham, zieht.</span></span></p>
<p><span style="font-size:11pt"><span style="font-family:"Arial",sans-serif"><b>Tobias Ruff, Fraktionsvorsitzender: </b>„Der Riemer See ist ein künstlich angelegtes Gewässer mit einer sehr intensiven Nutzung durch Badegäste und hat keinen ständigen Grundwasserzustrom. Solche Seen reagieren oft empfindlicher auf Einträge von Nährstoffen und Keimen als natürliche Gewässer mit größeren Zu- und Abflüssen. Schon in den vergangenen Jahren hat es wiederholt Probleme mit fäkalen Verunreinigungen gegeben hat. E. coli und Enterokokken können insbesondere bei Kindern, älteren Menschen und immungeschwächten Personen Magen-Darm-Erkrankungen und Fieber verursachen. Deshalb muss jetzt sorgfältig untersucht werden, wie diese Belastungen entstanden sind und welche Maßnahmen notwendig sind, um die Wasserqualität dauerhaft zu sichern.“</span></span></p>
<p><span style="font-size:11pt"><span style="font-family:"Arial",sans-serif"><b>Johann Sauerer, stellvertretender Fraktionsvorsitzender: </b></span></span></p>
<p><span style="font-size:11pt"><span style="font-family:"Arial",sans-serif">„Der Riemer See ist einer der beliebtesten Badeseen Münchens. Tausende Menschen verbringen hier ihre Freizeit und verlassen sich darauf, dass die Wasserqualität stimmt. Umso alarmierender ist es, dass ausgerechnet München das einzige mangelhaft bewertete Badegewässer in ganz Bayern hat. Wir dürfen nicht akzeptieren, dass ein Badeausflug im schlimmsten Fall krank macht. Die Ursachen müssen vollständig aufgeklärt und die Konsequenzen offengelegt werden. Vor allem erwarten wir, dass die Erfahrungen aus dem Riemer See unmittelbar in die Planungen für den neuen Badesee in Freiham einfließen.“</span></span></p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Mon, 08 Jun 2026 10:03:14 +0200</pubDate>
                        <title> Olympiabewerbung: Ein bisschen Glanz, wenig dauerhafter Nutzen für München</title>
                        <link>https://stadtpolitik.oedp-muenchen.de/aktuelles/pressemitteilungen/nachrichtendetails/news/olympiabewerbung-ein-bisschen-glanz-wenig-dauerhaf</link>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size:11pt"><span style="font-family:"Arial",sans-serif"><b><span style="font-size:12.0pt">Der Münchner Stadtrat hat heute mehrheitlich das Konzept für die Olympiabewerbung beschlossen. Die Fraktion ÖDP/BK/ML akzeptiert selbstverständlich den Ausgang des Ratsentscheids, kritisiert jedoch die Ausarbeitung des Konzepts. Diese mangelt an Substanz und einem konkreten Finanzierungsplan. Für die Münchner:innen würden die olympischen Spiele keine Verbesserung der Lebensqualität bedeuten. </span></b></span></span></p>
<p><span style="font-size:11pt"><span style="font-family:"Arial",sans-serif"><span style="font-size:12.0pt">Aus Sicht der Fraktion ÖDP/BK/ML bleibt die Bewerbung weit hinter den Erwartungen zurück. Gerade für eine weiter wachsende Millionenstadt seien die angekündigten Maßnahmen nicht ausreichend, um die großen Herausforderungen bei Verkehr, Infrastruktur und Lebensqualität zu lösen. Insbesondere im Mobilitätsbereich fehle es an Ambition, Verbindlichkeit und Finanzierung. Es sei unwahrscheinlich, dass große Bauvorhaben rechtzeitig zu den olympischen Spielen fertig seien. </span></span></span></p>
<p><span style="font-size:11pt"><span style="font-family:"Arial",sans-serif"><span style="font-size:12.0pt">Auch der versprochene olympische Mehrwert bleibe aus. Anders als bei den Spielen von 1972 seien kaum dauerhafte Verbesserungen für den Breitensport oder die Stadtentwicklung vorgesehen. Weder entstehe ein neuer Olympiapark noch würden neue Schwimmbäder oder weiterhin öffentlich nutzbare Sportanlagen gebaut. Auch der olympische Glanz droht durch umfangreiche Sicherheitszonen, Absperrungen und Einschränkungen im öffentlichen Raum ziemlich blass ausfallen.</span></span></span></p>
<p><span style="font-size:11pt"><span style="font-family:"Arial",sans-serif"><span style="font-size:12.0pt">Darüber hinaus seien zentrale Fragen weiterhin ungeklärt. Besonders kritisch sieht die ÖDP die offene Situation rund um die SEM Nordost, die als Ultima Ratio eben doch Enteignungen vorsieht. Solange dort grundlegende Konflikte ungelöst seien, wirkten viele olympische Entwicklungsversprechen unglaubwürdig.</span></span></span></p>
<p><span style="font-size:11pt"><span style="font-family:"Arial",sans-serif"><b><span style="font-size:12.0pt">Statement Tobias Ruff, Fraktionsvorsitzender der Fraktion ÖDP/BK/ML:</span></b></span></span></p>
<p><span style="font-size:11pt"><span style="font-family:"Arial",sans-serif"><span style="font-size:12.0pt">„Demokratie bedeutet auch, Mehrheiten anzuerkennen. Doch bloß weil die Mehrheit der Münchner:innen für Olympia ist, heißt das nicht, dass die Bewerbung auch gut gemacht ist. Diese Olympiabewerbung bleibt weit hinter den Versprechen zurück und bringt München kaum voran. Wer Olympische Spiele veranstalten will, müsste die Stadt wirklich modernisieren und einen echten Aufbruch gestalten. Doch genau das passiert nicht. Zehn Mobilitätsmaßnahmen reichen für eine Millionenstadt nicht aus. Die Pläne bleiben vage, unverbindlich und nicht durchfinanziert. Für die Münchner:innen und Münchner bleibt vom versprochenen olympischen Glanz kaum etwas übrig. Und sollte doch eine andere Stadt für Deutschland in die internationale Bewerbung starten dürfen, steht unser neuer Oberbürgermeister erschreckend blank da. Ohne die sagenumwobenen Olympia-Gelder </span></span></span></p>
<p><span style="font-size:11pt"><span style="font-family:"Arial",sans-serif"><span style="font-size:12.0pt">bleiben von seinem Aufbruch maximal ein laues Lüftchen und schöne PR-Videos.“</span></span></span></p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Wed, 20 May 2026 12:26:10 +0200</pubDate>
                        <title>Paketposthalle: Stadtratsmehrheit spielt mit dem Backstage </title>
                        <link>https://stadtpolitik.oedp-muenchen.de/aktuelles/pressemitteilungen/nachrichtendetails/news/paketposthalle-stadtratsmehrheit-spielt-mit-dem-ba</link>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size:11pt"><span style="font-family:"Arial",sans-serif"><b><span style="font-size:12.0pt">Die Fraktion ÖDP/BK/ML kritisiert die heutige Zustimmung des Stadtrats zur Veröffentlichung des Bebauungsplans für die Paketposthalle scharf. Obwohl der Investor Büschl bis heute keine schriftliche Zusicherung abgegeben hat, auf Klagen gegen das Backstage zu verzichten, winkte die Stadtratsmehrheit das Projekt dennoch durch. Statt das Backstage zu retten, wird auf das Wohlwollen des Grünwalder Investors gesetzt. </span></b></span></span></p>
<p><span style="font-size:11pt"><span style="font-family:"Arial",sans-serif"><span style="font-size:12.0pt">Für die Fraktion ÖDP/BK/ML ist das ein politischer Offenbarungseid. Das Backstage ist eines der wichtigsten Kulturzentren Münchens und seit Jahrzehnten Heimat für Kultur, Konzerte und bunte Veranstaltungen. Trotzdem nimmt die Stadt billigend in Kauf, dass durch die gigantischen Hochhäuser und die zahlungskräftigen Bewohner:innen rund um die Paketposthalle neue Konflikte entstehen, die am Ende zulasten des Backstage ausgehen könnten.</span></span></span></p>
<p><span style="font-size:11pt"><span style="font-family:"Arial",sans-serif"><span style="font-size:12.0pt">Die ÖDP warnt davor, dass die Stadt mit ihrer Entscheidung einen gefährlichen Präzedenzfall schafft. Bestehende Kulturorte geraten immer stärker unter Druck, wenn Luxuswohnungen und renditestarke Hochhausprojekte direkt daneben entstehen. Wieder einmal werde deutlich, dass im Münchner Rathaus Investoreninteressen höher gewichtet würden als gewachsene kulturelle Strukturen und Lebensqualität.</span></span></span></p>
<p><span style="font-size:11pt"><span style="font-family:"Arial",sans-serif"><b><span style="font-size:12.0pt">Johann Sauerer, ÖDP-Stadtrat: </span></b><span style="font-size:12.0pt">„Wer ernsthaft glaubt, dass ein Investor bei einem Milliardenprojekt freiwillig auf seine wirtschaftlichen Interessen verzichtet, obwohl es dazu keinerlei belastbare Vereinbarung gibt, der ist entweder naiv oder wie wir es nennen würden “investorenhörig“. Die Stadt baut sehenden Auges Luxushochhäuser direkt neben einen etablierten Konzert- und Kulturbetrieb und wird anschließend überrascht sein, wenn es Konflikte um Lärm gibt. Das ist absurd und skandalös. Wir werden die Stadtratsmehrheit nicht an ihren Lippenbekenntnissen messen, sondern an ihren Taten. Das Backstage darf nicht zum Kollateralschaden eines völlig überdimensionierten Prestigeprojekts werden.“</span></span></span></p>]]></content:encoded>
                        
                        
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