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Pressemitteilung

Tauben-Eiertausch in U-Bahnhöfen wieder zulassen!

Die ÖDP im Münchner Rathaus fordert in einem Antrag, dass die Landeshauptstadt München den tierschutzkonformen Eiertausch von Stadttauben in U-Bahnhöfen wieder ermöglicht. Außerdem soll gemeinsam mit der Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) und den Tierschutzvereinen eine einheitliche und dauerhafte Genehmigungspraxis erarbeitet werden.

 

Seit Jahren engagieren sich Münchner Tierschutzvereine ehrenamtlich für eine nachhaltige Regulierung der Stadttaubenpopulation. Der Verein Stadttauben e.V. tauscht dazu Taubeneier durch Attrappen. Dadurch wird der Bestand wirksam verringert, ohne Tiere zu töten oder zu verletzen. An mehreren Standorten, darunter im Sperrengeschoss des Hauptbahnhofs, wurde diese Praxis bereits genehmigt und erfolgreich umgesetzt.

 

Auch am Odeonsplatz zeigte sich der Erfolg deutlich: Allein im Jahr 2024 wurden dort 288 Eier ausgetauscht, 2025 bereits 250. Umso unverständlicher ist es aus Sicht der Fraktion ÖDP/ML, dass der Eiertausch an dieser und weiteren U-Bahn-Stationen zuletzt von der MVG untersagt wurde.

 

Die Fraktion fordert daher ein rasches Umdenken und klare, verlässliche Regeln, damit Tierschutzvereine ihre wichtige Arbeit im Sinne des Tierwohls, der Sauberkeit und einer nachhaltigen Stadtpolitik, fortsetzen können.

 

Tobias Ruff, Fraktionsvorsitzender:

Der Eiertausch ist gelebter Tierschutz. Ihn zu verbieten bedeutet nicht weniger Tauben, sondern mehr Leid. Es ist schwer nachvollziehbar, warum engagierte Ehrenamtliche plötzlich ausgebremst werden, obwohl sie eine Aufgabe übernehmen, für die es keine bessere Alternative gibt. Wenn München es mit dem Tierschutz ernst meint, darf die Stadt nicht wegsehen oder blockieren, sondern muss Verantwortung übernehmen. Wir brauchen für den Tierschutz endlich klare Regeln und ein gemeinsames Anpacken statt willkürlicher Verbote.“

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