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Pressemitteilung

Und es kühlt doch: Welche nach Lehren können aus dem Hitzeschutz beim CSD und Munich MASH gezogen werden?

Ein heißes Wochenende liegt hinter uns. Doch trotz der hohen Temperaturen wurde in München gefeiert und gesportelt. Eine willkommene Erfrischung brachten Wassersprühstationen, Trinkwasserangebote und auch Sonnencreme-Spender waren bei hoher UV-Belastung gefragt. Wer hätte das gedacht? Also außer die ÖDP im Münchner Rathaus, die genau diese Maßnahmen schon seit Jahren fordert und doch bei der Verwaltung bisher immer auf (aufgeheizten) Granit beißt.

Die Fraktion ÖDP/BK/ML freut sich über diese Entwicklung. Gleichzeitig bleibt die Frage: Warum wurden genau solche Ideen in der Vergangenheit immer wieder als schwierig oder nicht umsetzbar bewertet? Denn die ÖDP im Münchner Rathaus fordert seit Jahren genau solche unkomplizierten Hitzeschutzmaßnahmen – von Wassernebelduschen über zusätzliche Trinkwasserangebote bis hin zu "Coolen Straßen". Häufig hieß es aus den zuständigen Referaten, es gebe hygienische, sicherheitsrelevante oder organisatorische Hürden.

Die Erfahrungen der vergangenen Tage zeigen nun offenbar, dass vieles doch möglich ist. Mit einer Stadtratsanfrage möchte die ÖDP deshalb erfahren, wie die Stadt die Hitzeschutzmaßnahmen bewertet, welche Kosten entstanden sind und welche Erkenntnisse sie daraus für die kommenden Sommer zieht. Insbesondere soll geprüft werden, welche Angebote dauerhaft an besonders heißen Orten eingerichtet werden können. Es ist doch schade, dass die zusätzlichen Brunnen wieder abgebaut werden, anstatt sie günstig und unbürokratisch für die kommenden heißen Tage noch stehen zu lassen.

Die ÖDP sieht darin die Chance, erfolgreiche Maßnahmen aus dem Veranstaltungsbereich in den Alltag zu übertragen. Angesichts immer häufigerer Hitzewellen brauche München nicht nur langfristige Strategien, sondern auch einfache Lösungen, die den Menschen sofort helfen.

Tobias Ruff, Fraktionsvorsitzender: „Manchmal lohnt es sich offenbar doch, auf die ÖDP zu hören. Jahrelang wurde uns erklärt, warum Wassernebelduschen oder zusätzliche Trinkwasserangebote angeblich nicht funktionieren, zu teuer sind oder angeblich sogar die Gesundheit gefährden. Jetzt setzt die Stadt genau diese Maßnahmen selbst ein und sie kommen gut an. Das freut uns ausdrücklich. Umso mehr erwarten wir, dass aus diesem Praxistest Konsequenzen gezogen werden. Wenn etwas funktioniert, sollte man es nicht nur an wenigen Veranstaltungstagen anbieten, sondern den Münchnerinnen und Münchnern den ganzen Sommer über.“

 

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