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Pressemitteilung

München schaltet einen Gang runter! Neue Studie bestätigt: Tempo 30 erhöht die Sicherheit und verzögert kaum

Die ÖDP im Münchner Rathaus fordert die konsequente Einführung von Tempo 30 im Stadtgebiet überall dort, wo es nach der Straßenverkehrsordnung rechtlich möglich ist. Anlass ist eine neue Studie der Björn Steiger Stiftungs

die klar zeigt, dass Tempo 30 die Zahl der Verkehrsunfälle sowie die Zahl der Verletzten und Getöteten deutlich senkt, ohne den Verkehrsfluss nennenswert zu beeinträchtigen.

 

Die Studie wertete Erfahrungen aus mehreren europäischen Städten aus und kommt zu einem eindeutigen Ergebnis. Niedrigere Geschwindigkeiten führen zu mehr Verkehrssicherheit, insbesondere für Fußgänger:innen und Radfahrende. Gleichzeitig steigen die Fahrzeiten im Alltag kaum. Je nach Stadt und Gebiet liegen die durchschnittlichen Zeitverluste bei nur wenigen Prozentpunkten und damit meist unter einer Minute pro Fahrt. Im innerstädtischen Verkehr mit Ampeln, Kreuzungen und Staus fällt dieser Unterschied praktisch nicht ins Gewicht.

 

Für die ÖDP ist Tempo 30 daher ein wirksames und sofort umsetzbares Instrument für mehr Sicherheit und Lebensqualität in München. Weniger schwere Unfälle, weniger Verkehrstote, geringerer Lärm und eine höhere Aufenthaltsqualität in den Quartieren sind klare Vorteile, von denen vor allem Kinder, ältere Menschen und Familien profitieren.

 

Tobias Ruff, Fraktionsvorsitzender: „Die neue Studie zeigt schwarz auf weiß, was viele längst wissen: Tempo 30 rettet Leben, erhöht die Lebensqualität und kostet Autofahrern im Alltag kaum Zeit. Wer weiterhin behauptet, niedrigere Geschwindigkeiten würden den Verkehr lahmlegen, verkennt die Fakten. München muss den bestehenden Spielraum der Straßenverkehrsordnung konsequent nutzen und die Sicherheit der Menschen über das vermeintliche Recht auf Rasen stellen. Tempo 30 macht unsere Stadt sicherer, leiser, sauberer und lebenswerter.“

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