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Jetzt wird’s zu bunt auf den Radwegen: Laubhaufen sollen nicht auf Geh- und Radwegen gelagert werden!

Auf Twitter und Co. beschweren sich Münchner:innen aktuell häufig, dass überall im Stadtgebiet Geh- und Radwege als Lagerfläche für gigantische Laubhaufen genutzt werden. Dadurch können Fußgänger:innen und Radler:innen die Wege stellenweise gar nicht nutzen und müssen gefährliche Ausweichmanöver auf die Straße durchführen, was für alle Verkehrsteilnehmer:innen eine Gefahr darstellt.

Vor allem Familien mit Kinderwägen und Menschen mit Mobilitätseinschränkungen können nicht einfach auf den Gehwegen um die Haufen Slalomlaufen. Auch für Radler:innen und Lastenradfahrer:innen ist es ein Sicherheitsrisiko, wenn neben Falschparker:innen nun auch noch „natürliche“ Hindernisse auf dem Radweg lauern.

Daher fordert die Fraktion ÖDP/München-Liste, dass das Baureferat im Sinne der Verkehrssicherheit jetzt Laub- und im Winter Schneehaufen nicht auf Geh- und Radwegen lagert.

Sonja Haider, Mobilitätspolitische Sprecherin: „Wer meint, bei Laubhaufen auf Gehwegen handelt es sich um Lappalien oder nötige Übel, verkennt, wie gefährlich die Ausweichmanöver sein können. Oft werden Laubhaufen erst nach mehreren Wochen abgeholt und Schneehaufen liegen bis zur Schneeschmelze auf den Wegen. Dabei wäre es teils möglich, Laubhaufen zum Mulchen zu verwenden. Allerdings nur, wenn man nicht erst wartet, bis sich in ihnen Müll und Unrat angesammelt hat. Wir alle haben das Ziel, Verkehrsunfälle zu vermeiden und die Vision Zero zur Realität werden zu lassen. Durch eine bessere Situierung der Laub- und Schneehaufen können wir Unfallrisiken vermeiden.

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