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Pressemitteilung

Mehr Anreize für Hundeführerschein: Steuerbefreiung soll verlängert werden!

Wer in München mit seinem Zamperl den Hundeführerschein macht, soll dafür stärker belohnt werden: Die Fraktion ÖDP/München-Liste fordert in einem Antrag, dass die Hundesteuerbefreiung nach erfolgreichem Abschluss künftig nicht nur ein Jahr, sondern bis zur vollständigen Amortisierung der Kurskosten (in der Regel rund zwei bis maximal drei Jahre) gelten soll.

 

Der Hundeführerschein vermittelt theoretische und praktische Kenntnisse für eine verantwortungsvolle Hundehaltung. Inzwischen kosten die Kurse und Prüfungen für den Hundeführerschein zwischen 250 und 300 Euro. Die jährliche Hundesteuer beträgt hingegen nur etwa 100 Euro. Finanziell lohnt sich der Aufwand, die Prüfung abzulegen, also kaum.

Die Fraktion ÖDP/ML möchte daher mehr Anreize schaffen und für den Führerschein werben. Schließlich profitieren Mensch, Tier und Stadtgesellschaft, wenn mehr Menschen mit ihren Hunden den Führerschein machen.

Tobias Ruff, Fraktionsvorsitzender: „Ein gut erzogener Hund bedeutet mehr Sicherheit, weniger Konflikte und ein entspannteres Miteinander im öffentlichen Raum. Das merken wir alle, die regelmäßig im Englischen Garten, an der Isar oder in der Innenstadt unterwegs sind. Wer sich die Mühe macht, seinen Hund gut auszubilden, übernimmt Verantwortung für sich, das Tier und die Gesellschaft. In den letzten Jahren ist auch der Hundeführerschein immer teurer geworden, darum sollten die Steuererleichterungen angepasst werden. München sollte zeigen, dass wir Tierfreundlichkeit und Prävention ernst nehmen. Davon profitieren Zwei- und Vierbeiner.“

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