Pressemitteilung
Nach Brandbrief: Wie gesichert ist die Versorgung in Münchens Kliniken
Die ÖDP im Münchner Rathaus schlägt Alarm angesichts der dramatischen Zustände in den städtischen Krankenhäusern. Fast 300 Ärztinnen und Ärzte des Klinikums Bogenhausen berichten in einem Brandbrief von massiver Überlastung, tarifwidrigen Arbeitszeiten, Arbeiten trotz Krankheit und einer zunehmend gefährdeten Patientenversorgung. Gleichzeitig plant die München Klinik, bis 2026 insgesamt 56 ärztliche Vollzeitstellen abzubauen, langfristig sogar bis zu 100.
Für die ÖDP ist klar: Diese Entwicklung ist unverantwortlich und gefährlich, gerade in einer wachsenden und alternden Stadt wie München. Besonders kritisch sieht die ÖDP, dass ärztliches Personal weiter reduziert werden soll, obwohl bereits heute Wartezeiten in Notaufnahmen von mehreren Stunden berichtet werden, tarifliche Arbeitszeitregelungen offenbar systematisch verletzt werden und grundlegende Abläufe durch mangelhafte IT und fehlende Unterstützung blockiert sind.
Besonders kritisch sieht die ÖDP, dass ärztliches Personal weiter reduziert werden soll, obwohl bereits heute Wartezeiten in Notaufnahmen von mehreren Stunden berichtet werden, tarifliche Arbeitszeitregelungen offenbar systematisch verletzt werden und grundlegende Abläufe durch mangelhafte IT und fehlende Unterstützung blockiert sind.
TobiasRuff, Fraktionsvorsitzender: „Wenn Ärztinnen und Ärzte aus Überlastung weinen, krank zur Arbeit kommen und Angst haben, selbst im eigenen Krankenhaus behandelt zu werden, dann ist eine rote Linie überschritten. München wächst, München altert, der medizinische Bedarf steigt. Wer unter diesen Bedingungen Stellen abbaut, handelt gegen jede Vernunft.“