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Nolympia: Fraktion ÖDP/München-Liste fordert Ratsentscheid zu Olympia 2036

Die Fraktion ÖDP/München-Liste fordert in einem Antrag, dass die Landeshauptstadt München einen Ratsentscheid zur Bewerbung für die Austragung der olympischen Sommerspiele 2036 durchführt. Bevor Millionen in die Hand genommen werden, sollten die Münchner:innen mitreden dürfen, ob sie dem Internationalen Olympischen Komitee (IOC) in München die Bühne überlassen wollen.

Keine Frage: München ist sportbegeistert. Bei Olympischen Spielen, die vom IOC organisiert und veranstaltet werden, geht es aber schon lange nicht mehr um Sport, sondern um Geld. Oft schmutziges Geld. Darum haben sich in den letzten Jahren immer mehr Sportfans von kommerziellen Sportgroßveranstaltungen abgewendet. Schon 2013 haben sich bei einem Bürgerentscheid die Bewohner:innen von München, Garmisch-Patenkirchen, Traunstein und dem Berchtesgadener Land mehrheitlich gegen die Bewerbung für die olympischen Winterspiele 2022 entschieden.

Wenn sich einige nun wieder für olympische Spiele in München bewerben wollen, sollten sie die Münchner Bevölkerung schon vor Eintritt in die Bewerbungsphase um ein Signal bitten, ob man überhaupt „Host City“ für den IOC werden möchte. Die einfachste und schnellste Möglichkeit die Bürger:innen zu befragen, ist da ein Ratsentscheid.

Tobias Ruff, Fraktionsvorsitzender:„Das IOC passt in meinen Augen nicht zu einer demokratischen, weltoffenen Stadt wie München, in der transparenter Umgang mit öffentlichen Geldern und Achtung vor der Umwelt und den Anliegen von Anwohner:innen von vielen gelebt und von manchen zumindest gepredigt werden. Wenn aber wieder Steuergelder in eine Olympiabewerbung gesteckt werden sollen, dann bitte erst, wenn sich die Mehrheit der Münchner:innen dafür ausgesprochen hat. Ohne einen vorherigen Ratsentscheid darf kein Cent an das IOC fließen.“

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