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ÖDP/München-Liste fordert Ausschreibung des Geschäftsführungsposten der neuen „GWGEWOFAG“

Die Fraktion ÖDP/München-Liste fordert in einem Antrag die Ausschreibung des Geschäftsführungsposten der neu entstehenden städtischen Wohnungsbaugesellschaft. Um trotz Ausschreibung eine politische Besetzung zu verhindern, soll das Besetzungsverfahren durch externe Dienstleister begleitet und durchgeführt werden.

 

Die Wohnungsnot gehört zu den drängendsten Herausforderungen der Landeshauptstadt München. Eine Entlastung auf dem Wohnungsmarkt versprechen sich Grün/Rot durch die Fusion der GEWOFAG und der GWG. Bisher führen diese „Bemühungen“ aber eher zu Frust bei den Mitarbeiter:innen, fehlende Planungssicherheit und die politisch-motivierte Absetzung eines erfolgreichen Geschäftsführungsteams.

 

Dementsprechend hoch sind die Anforderungen an die künftige Geschäftsleitung. Leider hört man derzeit aber auf Rathausfluren und in politischen Kreisen, dass auch hier eine Besetzung aus den Reihen des Stadtrats angedacht ist. Eine politische Besetzung des Geschäftsführungsposten durch eine – mit Verlaub – absolut fachfremde Person, würde das ohnehin schwierige Unterfangen, eine neue städtische Wohnungsbaugesellschaft aufzubauen und zu etablieren, schon von vornherein zum Scheitern bringen.

Daher soll der Posten nach dem Willen der Fraktion ÖDP/München-Liste ausgeschrieben werden. Außerdem sollen alle im Ältestenrat vertretenen Fraktionen dem  Verfahren mit Stimmrecht beiwohnen können.

Tobias Ruff, Fraktionsvorsitzender:„Wir sprechen uns immer für transparente Ausschreibungsverfahren bei der Besetzung von Schlüsselpositionen aus. Obwohl wir grundsätzlich gegen die Fusion der GWG und der GEWOFAG waren, wollen wir uns konstruktiv in die Zusammenführung einbringen. Die städtische Wohnungsbaugesellschaft ist zu wichtig, um sie als Selbstbedienungsladen zu missbrauchen.“

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