Pressemitteilung
Versprechen halten – Bürgersaal am Westkreuz endlich öffnen!
Die ÖDP München kritisiert die verschleppte Wiedereröffnung des Bürgersaals am Westkreuz. Die Ausschreibung für einen neuen Träger hätte dem Münchner Stadtrat 2025 vorgelegt werden sollen. Eine Zwischennutzung der Räumlichkeiten wurde fest versprochen. Doch die Räume stehen immer noch leer und die Vereine im Regen. Die Fraktion ÖDP/ML fordert nun ein, dass im Januar 2026 Zwischennutzungen zugelassen und im zweiten Quartal 2026 der reguläre Betrieb starten soll. Die Landeshauptstadt München von ihren eigenen Ankündigungen weit ab.
In der Rathausumschau 25/2025 vom 06.02.2025 wurde eine kulturelle und bürgerschaftliche Zwischennutzung bereits von Mai 2025 bis Jahresende 2025 versprochen. Ebenso sollte die Trägerauswahl zeitnah ausgeschrieben und noch 2025 beschlossen werden. Die Stadt stellte damals eine „schnellstmögliche Öffnung“ des Bürgersaals für vielfältige Programme und Nutzungen in Aussicht.
Bis heute steht die städtische Immobilie jedoch leer. Eine Öffnung ist weiterhin nicht absehbar und die Ausschreibung wurde im Jahr 2025 nicht, wie eigentlich angekündigt, dem Stadtrat vorgelegt. Zahlreiche Rückfragen an das Kulturreferat blieben unbeantwortet.
Tobias Ruff, Fraktionsvorsitzender:
„Der Umgang der Stadt mit dem Bürgersaal am Westkreuz ist symptomatisch für ein größeres Problem: Es wird viel angekündigt, aber wenig umgesetzt. Während Kultur- und Bürgergruppen händeringend Räume suchen, lässt man eine bestens angebundene Immobilie einfach leer stehen. Das ist peinlich und verschwendet unsere knappen Ressourcen. Die Menschen im 22. Stadtbezirk haben etwas Besseres verdient.“
Johann Sauerer, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der Aubing-Neuaubinger Vereine: „Es konnte der Stadt nicht schnell genug gehen, die Vereine aus dem Bürgersaal zu vertreiben und die örtlichen Strukturen zu zerstören. Es ist ein Skandal, dass die Stadt ihrem Versprechen nicht nachkommt, den Bürgersaal schnell wieder nutzbar zu machen. Seit fast einem Jahr müssen wir dabei zusehen, wie ein dringend benötigter Treffpunkt komplett brachliegt. Es scheint, als hätten die Vereine im 22. Stadtbezirk für die Verantwortlichen keine hohe Priorität. Damit nicht noch mehr Vertrauen verloren geht, muss die Stadt endlich liefern.“